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Federica Brignone steht im Mittelpunkt. © Pentaphoto

„War mir völlig egal“: Ärger um Brignone-Aussagen

Dass der Parallel-Riesentorlauf und besonders dessen Modus bei den Ski-Assen nicht auf unbegrenzte Begeisterung stößt, ist kein Geheimnis. Dennoch sorgten die Worte, die Federica Brignone am Freitag in Courchevel nach Italiens frühem Ausscheiden wählte, für Ärger.

Italien und Parallel-Riesentorlauf: Das passt nicht. Zwar gewann Marta Bassino bei der Weltmeisterschaft in Cortina (unter besonderen Umständen) die Goldmedaille, ansonsten leiden die Azzurri in besagter Disziplin aber unter einer notorischen Erfolglosigkeit. Das kam am Freitag beim Weltcupfinale in Courchevel einmal mehr zum Ausdruck. Obwohl Italien die auf dem Papier beste Aufstellung ins Rennen schickte, war bereits im Viertelfinale Schluss. Vielmehr als das Ergebnis an sich gaben jedoch die Aussagen von Federica Brignone zu reden.


„Ich bin ruhig gefahren, ohne zu riskieren, weil mich das Ergebnis ehrlich gesagt überhaupt nicht kümmerte“, betonte die 19-fache Weltcupsieger gegenüber der RAI. „Mein Ziel ist der Riesentorlauf am Sonntag. Ich bin glücklich, dass ich das Rennen heil überstanden habe.“ Tatsächlich war der Italienerin in ihrem Lauf gegen die 19-jährige Antonia Kermer aus Deutschland die Vorsicht anzusehen. Brignone gewann zwar das Duell, allerdings nur, weil Kermer im untersten Abschnitt einen Patzer einstreute. Zum Weiterkommen reichte es dennoch nicht.

Federica Brignone setzte sich im Duell mit Antonia Kremer durch. © ANSA / URS FLUEELER


„Natürlich wollte ich nicht von meiner Gegnerin geschlagen werden, aber – und es tut mir Leid das zu sagen – es war mir völlig egal“, meinte Brignone. Worte, die bei ihren Teamkollegen nicht gut ankommen werden. Und die durch den Zwist mit Sofia Goggia verloren gegangenen Sympathien bei den Tifosi auch nicht wiedergewinnen.

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