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Giada D'Antonio bestreitet ihre ersten Olympischen Spiele. © Pentaphoto

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Giada D'Antonio bestreitet ihre ersten Olympischen Spiele. © Pentaphoto

Wegen Ski-Supertalent: Brignones Mama löst Polemik aus

Am Dienstag hat Italiens Ski-Supertalent Giada D’Antonio ihren ersten Auftritt bei den Olympischen Spielen. Im Vorfeld kam es zu einer Polemik.

Maria Rosa Quario ist dafür bekannt, dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt. Und so sprach die Mama von Superstar Federica Brignone ihre Gedanken frei aus, als sie von Radio Anch’io zu der Olympia-Nominierung von Giada D’Antonio befragt wurde. Die 16-Jährige aus Neapel gilt als riesiges Ski-Talent, Experten bescheinigen ihr eine große Zukunft. Deshalb nominierte Italiens Wintersportverband die junge Skifahrerin für die Olympischen Spiele, wo sie am Dienstag die Team-Kombination bestreitet.


Die Nominierung gefiel Quario nicht. „Ich will keine Polemik machen, aber ich stimme dieser Entscheidung nicht zu. Dieses Mädchen hat enormes Talent, eine fantastische Zukunft vor sich, hat gezeigt, dass sie sowohl technisch als auch mental stark ist, aber sie hat nicht die nötigen Referenzen, um für die Olympischen Spiele nominiert zu werden“, so die Mama von Brignone.

Federica Brignone (links) mit Mama Maria Rosa Quario.

Federica Brignone (links) mit Mama Maria Rosa Quario.


Quario erklärt weiter: „Das könnte sich auch als Bumerang gegen sie erweisen. Vielleicht wird sie uns überraschen, aber in den Wettkämpfen, die sie bestritten hat, konnte sie sich im Vergleich mit anderen Mädchen aus dem Europa-Cup-Team nie durchsetzen. Warum sie und nicht ein Mädchen aus dem Jahrgang 2002? Diese Entscheidung kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.“

D'Antonios Mama kontert

Dem hält Sandra, die Mama von Giada D’Antonio, im Gespräch mit der Gazzetta dello Sport dagegen. „Ich weiß, dass es Athletinnen gibt, die mehr Erfahrung haben. Allen, die eine Meinung zu diesen Nominierungen abgeben, sende ich nur Segen. Giada ist noch jung und muss ihren eigenen Weg gehen. Ich wünsche mir, dass sie zu einer Bezugsperson wird, die vielen jungen Leuten eine Perspektive gibt: Sie hat es geschafft, von Neapel aus zum Skifahren bis zu den Olympischen Spielen zu kommen…“

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