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Florian Schieder zählte im ersten Training zu den Schnellsten. © ANSA / JEAN-CHRISTOPHE BOTT

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Florian Schieder zählte im ersten Training zu den Schnellsten. © ANSA / JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Weltcup-Finale: Schieder zeigt im Training auf

Am Samstag beginnt das Weltcup-Finale in Norwegen. Bereits zwei Tage zuvor fand in Kvitfjell das erste Abfahrtstraining der Damen und Herren statt.

Die Tagesbestzeit im ersten Training stellte der Slowene Miha Hrobat (1:48,34 Minuten) auf. Dahinter klassierte sich der Kanadier Cameron Alexander und der Südtiroler Florian Schieder. Der Kastelruther verlor 28 Hundertstelsekunden auf Hrobat und möchte am Samstag seine starke Abfahrtssaison im Weltcup (fünf Platzierungen in den Top-Ten) mit einem weiteren guten Ergebnis abrunden.


Auch Dominik Paris gehörte als Sechster zu den Schnellsten. Der Ultner gilt als echter Kvitfjell-Spezialist und hat im hohen Norden schon sechs Mal gewonnen. Erst im Vorjahr gewann Paris in Kvitfjell die Abfahrt und den Super-G. Christof Innerhofer und der Italiener Giovanni Franzoni landeten im ersten Training bei 24 Startern auf den Plätzen 11 und 16.

Die Schweizer Marco Odermatt (15.) und Franjo Von Allmen (24.) ließen sich noch nicht in die Karten gucken. Am Freitag findet dann ein weiterer Trainingslauf statt, ehe am Samstag (10.45 Uhr) die Abfahrt über die Bühne gehen wird. Den Super-G in Kvitfjell gibt es dann am Sonntag um 12.30 Uhr.

Pirovano bringt sich in Stellung

Große Hoffnungen aus azurblauer Sicht auf eine kleine Kristallkugel gibt es in der Abfahrt, wo die Trentinerin Laura Pirovano (436 Punkte) momentan vor der Deutschen Emma Aicher (408) führt. Noch bessere Chancen hat Sofia Goggia im Super-G. Die Bergamaskin liegt vor dem letzten Rennen mit 449 Zählern klar vor der Neuseeländerin Alice Robinson (386) in Front.

Laura Pirovano kämpft am Samstag um ihre erste Kristallkugel. © APA/afp / ANDREAS SOLARO

Laura Pirovano kämpft am Samstag um ihre erste Kristallkugel. © APA/afp / ANDREAS SOLARO


Im ersten Abfahrtstraining am Donnerstag landete Pirovano auf Rang sechs. Damit war sie gleichzeitig die beste Azzurra. Pirovano verlor knapp eine Sekunde auf die Schnellste – nämlich Olympiasiegerin Breezy Johnson aus den USA. Emma Aicher (16.) deckte ihre Karten noch nicht auf. Die beiden Grödnerinnen Nadia (7.) und Nicol Delago (9.) landeten in den Top-Ten.

Die Abfahrt der Damen beim Weltcup-Finale in Kvitfjell geht am Samstag ab 12.30 Uhr über die Bühne. Der Super-G findet hingegen am Sonntag um 10.45 Uhr statt. Es sind dies die beiden einzigen Kristallchancen für Italien in diesem Ski-Winter.

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