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Kann Dominik Paris seinen dritten Platz übertreffen? © APA / HELMUT FOHRINGER

Wer holt sich die zweite Gams?

Beat Feuz hat sich bei der wohl chaotischsten Abfahrt der Streif-Geschichte seine lang ersehnte erste Gams geholt. Am Samstag steht die zweite Abfahrt in Kitzbühel an – und Dominik Paris gehört zu den großen Favoriten. Los geht es um 11.30 Uhr.

Mit dem dritten Platz ist der Ultner nach fast genau einem Jahr seit seiner schweren Knieverletzung wieder auf das Podium gefahren. Dass das ausgerechnet in Kitzbühel geschah, hinterlässt einen noch schöneren Beigeschmack. Am Samstag könnte der 31-Jährige gut und gerne noch weiter oben stehen. Dass er zu den Favoriten zählt, ist klar – die Menge an Selbstvertrauen, die dieser dritte Platz mit sich bringt, ist nicht zu unterschätzen. Paris wird sich mit der Startnummer 13 auf die Streif katapultieren.


Der erste Südtiroler, der die halsbrecherische Fahrt auf sich nimmt, ist hingegen Christof Innerhofer. Der Gaiser ist nach seinem enttäuschenden 22. Platz am Freitag auf Wiedergutmachung aus und wird die Abfahrt als Zweiter in Angriff nehmen. Mit Florian Schieder ist auch ein dritter Südtiroler in Kitzbühel am Start. Er durfte am Freitag nicht runter, nachdem das Rennen nach dem 30. Fahrer abgebrochen wurde. Am Samstag wird der Kastelruther mit der Nummer 51 der dritt-letzte Fahrer sein, der sich auf die Streif wagt.

Das Siegerpodest der ersten Abfahrt: Matthias Mayer, Beat Feuz und Dominik Paris (von links). © APA/afp / HELMUT FOHRINGER

Gelingt Feuz der nächste Streich?
Dass in diesem Jahr in Kitzbühel gleich zwei Abfahrten stattfinden, ist an sich schon etwas Einzigartiges und wird es wohl auch bleiben. Für Beat Feuz bietet sich dadurch die Möglichkeit, als erster und einziger Skifahrer gleich zwei goldene Gämse für die Abfahrt zu ergattern. Einen Eintrag in die Ski-Memoiren würde sich der Schweizer, der mit der Nummer 9 startet, damit ganz sicher einholen.

Aber: Die Konkurrenz schläft nicht. Denn der Favoritenkreis ist auch nach den Ausfällen von Urs Kryenbühl und Ryan Cochran-Siegle nach wie vor sehr groß. Die Österreicher um Vorjahressieger Matthias Mayer (Startnummer 7) und Vorjahreszweiten Vincent Kriechmayr (11) werden mit Sicherheit auch ein Wörtchen mitreden wollen.

UPDATE: Wie noch Samstagfrüh entscheiden wurde, musste das Rennen aufgrund der Wetterbedingungen abgesagt werden.

Autor: fs

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