
Dominik Paris und Co. greifen in Livigno wieder an. © ANSA / GEIR OLSEN
Wer ist im Vorteil? Paris und Co. greifen wieder an
Am Samstag steht in Livigno der erste Weltcup nach Weihnachten auf dem Programm. Dominik Paris und Co. sind im Super-G gefordert.
26. Dezember 2025
Von: nie
Der Startschuss fällt zwar erst am Samstag um 11.30 Uhr (live im SportNews-Ticker), den Fokus richteten die Speed-Spezialisten bereits einen Tag zuvor wieder auf den Weltcup. In den lombardischen Alpen und nahe der Schweizer Grenze machten sich die Azzurri einen ersten Eindruck von der Piste „Li Zeta“, die ihr Debüt im Weltcup feiert. Zu dieser besonderen Ehre kommt Livigno aufgrund der Olympischen Spiele: Die Wettkämpfe der Herren finden nämlich in Bormio statt, das im Gegenzug nicht als Austragungsort im Weltcup vertreten sein wird.
„Ich denke, es könnte ein schönes Rennen werden. Der Schnee ist aggressiv, man muss aufpassen, nicht zu sehr mit den Kanten einzuschneiden“, wurde Dominik Paris in einer Pressemitteilung des Italienischen Wintersportverbandes (FISI) zitiert. „Wir werden sehen, wie die Kurssetzung ist. Ich glaube, dass diejenigen, die eher im Riesenslalom zu Hause sind, auf dieser Art von Strecke im Vorteil sein könnten.“
Odermatt als Favorit – und dann?
Ein solches Profil spielt also unweigerlich einem gewissen Marco Odermatt in die Karten. Mit 225 Punkten auf dem Konto reist der Schweizer im Roten Trikot an und zählt in Livigno selbstverständlich zu den Favoriten. Dank einer starken Teamleistung am Speed-Wochenende in Gröden gehen jedoch auch die Azzurri mit einer breiten Brust an. Drei dritte Plätze bejubelten sie auf der Saslong, nach Weihnachen soll der Erfolgslauf fortgesetzt werden. „Meine Hoffnung ist, dass auch wir etwas zu sagen haben werden: Ich bin ziemlich entspannt“, unterstrich Paris. „Wichtig ist, keine Fehler zu machen!“Dominik Paris will in Livigno ein Wörtchen mitreden. © ANSA / STEFANO RELLANDINI
Neben dem 36-Jährigen aus Ulten sind mit Christof Innerhofer, Florian Schieder und Max Perathoner drei weitere Südtiroler nominiert. Marco Abbruzzese, Benjamin Alliod, Guglielmo Bosca, Mattia Casse und Giovanni Franzoni komplettieren den azurblauen Kader. Vor allem Casse erwartet sich einen spannenden Schlagabtausch. „Es ist eine technische Strecke, auf der ich mir vorstelle, dass wir alle dicht beieinander sein werden“, erklärte er. „Man muss angreifen.“
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