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Er ist zurück: Henrik Kristoffersen. © APA/afp / JEFF PACHOUD

„Wie es aussieht, bin ich doch nicht ein so schlechter Skifahrer“

In den letzten Wochen klebte Henrik Kristoffersen das Pech an den Skiern, jetzt hat sich der Norweger eindrucksvoll zurückgemeldet.

Es war eine beeindruckende Leistung, die Henrik Kristoffersen am Sonntag in Chamonix abgeliefert hat. Während die Favoriten nach und nach an der immer schlechter werdenden Piste im zweiten Durchgang verzweifelten, zeigte der Norweger als Halbzeitführender seine ganze Klasse und holte sich den Sieg.


Für den exzentrischen Kristoffersen war dieser Sieg wie Balsam auf der Seele. Nach dem Sieg in Madonna di Campiglio Ende Dezember lief bei ihm rein gar nichts mehr zusammen. In 8 Rennen zwischen Slalom und Riesentorlauf war ein siebenter Rang sein bestes Ergebnis. Während der Norweger teilweise verzweifelt wirkte, wuchs die Kritik an ihm. Nun hat er die passende Antwort gegeben.

„Das Leben ist nicht schön, wenn man schlecht Ski fährt.“
Henrik Kristoffersen
„Das Leben ist nicht schön, wenn man schlecht Ski fährt“, meinte Kristoffersen, der den Grund für die Probleme in den letzten Rennen ausgemacht hat. „Auf eisigen Pisten wie in Flachau oder Schladming tue ich mich mit dem Material extrem schwer. Wenn der Schnee so wie heute ist, fahre ich gut. Man muss aber auch sagen, dass mein letzter Sieg nur einen Monat zurückliegt.“

Nach seinem Triumph in Chamonix hat der 26-Jährige sein Lächeln wiedergefunden. „Wenn das Material funktioniert, kann ich schnell sein. Wie es aussieht, bin ich doch nicht ein so schlechter Skifahrer“, meint Kristoffersen mit einem Schmunzeln.

Den ausführlichen Rennbericht gibt es hier.

Autor: det

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