L Ski Alpin

Sicherte sich die Gesamtwertung: Henrik Kristoffersen. © APA / BARBARA GINDL

Wilder Kristoffersen jubelt über Kristall

Die Entscheidung des Herren-Slaloms bildete den Abschluss des Weltcupfinales von Courchevel/Meribel. Henrik Kristoffersen ließ dabei im Nervenkrimi um die kleine Kristallkugel keine Zweifel mehr aufkommen.

Dieses Podest ist Kristall wert! Kristoffersen sicherte sich mit dem zweiten Rang in Meribel seine insgesamt dritte Slalomkugel, der Tagessieg ging an seinen Landsmann Atle Lie McGrath, der seinen zweiten Saisonsieg nach Flachau feierte. ÖSV-Läufer Manuel Feller komplettierte nach einer starken Aufholjagd das Podium (+0,77).


Aufgrund der Halbzeitführung von Lucas Braathen war klar, dass sich Kristoffersen nicht auf seiner Leistung im ersten Durchgang ausruhen durfte und trotz seines Vorsprungs in der Disziplinenwertung angreifen musste. Die Pistenbedingungen verschlechterten sich nämlich von Läufer zu Läufer, eine Sicherheitsfahrt hätte gefährlich werden können. Kristoffersen investierte demnach sehr viel in seinen Lauf und sorgte im Mittelteil für eine Schrecksekunde. Der 27-Jährige schrammte am Aus vorbei, fing sich aber wieder und fuhr der Kristallkugel entgegen.

In der Gesamtwertung schließt Kristoffersen 90 Punkte vor Feller ab, 13 Punkte dahinter folgt McGrath. Braathen fiel durch seinen 11. Rang am Sonntag auf Rang 4 zurück.

Vinatzer fällt weit zurück
Für den einzigen Südtiroler in der Slalom-Entscheidung reichte es indes nicht zum versöhnlichen Abschluss des Weltcup-Winters. Vinatzer gelang nach dem 10. Platz im ersten Durchgang zwar ein solider Start, doch der Wolkensteiner konnte das Tempo der Konkurrenz nicht mitgehen. Sein Schwungansatz war darüber hinaus nicht präzise genug, um sich bestmöglich durch den schnellen Lauf zu bewegen. Letztlich fiel er auf Rang 18 zurück (+1,82).

Vinatzer fiel noch weiter zurück. © APA/afp / SEBASTIEN BOZON

Bester Azzurro war Tommaso Sala mit Rang 7 (+1,08), Giuliano Razzoli platzierte sich einen Rang vor Vinatzer (17./+1,75). Für die größten Aufholjagden sorgten übrigens Albert Popov (4./+0,93) und Joaquim Salarich (5./+0,97). Während es für Popov um 18 Plätze nach vorne ging, machte sein spanisches Gegenüber sogar 20 Plätze gut. Kurz zuvor hat sich bei den Damen Tessa Worley in einem wahren Herzschlagfinale die Kristallkugel im Riesenslalom sichern können.

Slalom, 2. Durchgang

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