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Petra Vlhova, Mikaela Shiffrin und Anna Swenn Larsson feierten in Zagreb. © APA/afp / DAMIR SENCAR

Zagreb: Shiffrin zum fünften Mal „Snow Queen“

Was Mikaela Shiffrin aktuell auf den Skipisten der Welt vollbringt, ist unbeschreiblich. In Zagreb gewann die US-Amerikanerin das Slalomrennen am Mittwoch und krönte sich damit erneut zur „Snow Queen“.

Dieser zweite Durchgang in Zagreb war ein echtes Rodeo. Schlechte Schneebedingungen und tiefe Rillen des ersten Durchgangs bereiteten den Skiläuferinnen durch die Bank große Probleme. Vor allem ein tückisches Tor nach dem ersten Steilhang wurde vielen Damen zum Verhängnis. Sinnbildlich dafür: Laurence St. Germain aus Kanada startete als erste in den zweiten Lauf und ihre Zeit wurde von niemanden mehr unterboten. Nur einer schien das alles nicht auszumachen. Mikaela Shiffrin gewann in Zagreb souverän vor Petra Vlhova und Anna Swenn Larsson.


Mit 55 Hundertstel-Sekunden Vorsprung auf Petra Vlhova aus der Slowakei stürzte sich Shiffrin aus dem Starthaus und meisterte die Buckelpiste von Zagreb wie keine Zweite. Wo andere sich bemühten im Lauf zu bleiben, fuhr die Amerikanerin wie auf Schienen. Ohne die kleinste Unsicherheit deklassierte sie das restliche Feld und schenkte Vlhova auf Platz zwei 0,76 Sekunden ein. Das Podest komplettierte die Schwedin Anna Swenn Larsson (+1,21), die nach dem ersten Durchgang auf dem zweiten Platz rangierte.


Shiffrin war in Zagreb unschlagbar. © APA/afp / DAMIR SENCAR


Damit gelang der 27-jährigen US-Amerikanerin der 81. Weltcupsieg und der fünfte in Folge. Zudem krönte sich Shiffrin mit diesem Erfolg auch zum fünften Mal zur „Snow Queen“ – dieser Titel wird der Siegerin des Slaloms in Zagreb verliehen – und überholte damit Marlies Schild, die sich viermal so nennen durfte. Um Mikaela Shiffrin zu beschreiben, benötigt es also jeglicher Superlative.

Südtiroler waren im zweiten Durchgang leider Fehlanzeige. Die einzige einheimische Athletin Vera Tschurtschenthaler kam bereits im ersten Lauf nicht in das Ziel. Generell war das Rennen in Zagreb eine kalte Dusche für die Azzurre. Einzig Marta Rossetti qualifizierte sich als 29. für die nächste Runde, ihr unterlief jedoch im Mittelteil eine Fehler und alle Hoffnung auf ein versöhnlichen Endergebnis wurden zunichte gemacht. Aufgrund der vielen Ausfälle beendete die 23-Jährige das Rennen noch auf Platz 19.

Die Ergebnisse


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