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Petra Vlhova kürte sich in Zagreb zur Snow Queen und baute damit ihre Führung im Gesamtweltcup aus. © APA/afp / DAMIR SENCAR

Vlhova entscheidet Zagreb-Krimi für sich

Petra Vlhova hat den Damen-Slalom in Zagreb – nach einem packenden Vierkampf – hauchdünn für sich entschieden.

Die Slowakin, die bereits nach dem 1. Durchgang in Führung gelegen war, hatte im Finale bei der letzten Zwischenzeit einen Vorsprung von rund einer halben Sekunde auf Katharina Liensberger. Im unteren Streckenteil machte Vlhova dann bei frühlingshaften Bedingungen einen Fehler, rettete jedoch einen knappen Vorsprung von 5 Hundertstel ins Ziel. Für Vlhova, die bereits im Vorjahr in Zagreb triumphiert hatte, war es der 18. Weltcupsieg.


Hinter der zweitplatzierten Liensberger, die ihren 1. Weltcupsieg nur hauchdünn verpasste, klassierte sich die Semmering-Siegerin Michelle Gisin. Damit haben Liensberger und Gisin wieder einmal bewiesen, dass sie inzwischen im Slalom mit Vlhova und Shiffrin mithalten können. Die US-Amerikanerin musste sich am Sonntag auf der weichen Piste mit Rang 4 zufrieden geben. Die ersten vier Läuferinnen klassierten sich innerhalb von 27 Hundertstelsekunden. Dahinter klaffte dann eine Lücke auf den Rest der Welt.

Die Österreicherin Katharina Liensberger raste erneut aufs Podest. © APA/afp / DAMIR SENCAR


Für die Azzurre lief es im 2. Durchgang nicht ganz nach Wunsch. Als Beste landete Irene Curtoni auf Rang 16. Marta Rossetti und Martina Peterlini klassierten sich auf den Plätzen 22 und 24. Südtirolerin war keine am Start.

Autor: dl

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