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Das Schweizer Ski-Ass Ramon Zenhäusern. © APA / HERBERT NEUBAUER

Zenhäusern-Ärger: „Sind hier nicht bei Germany's Next Topmodel“

Ramon Zenhäusern hat am Dienstag das Parallel-Event in Stockholm gewonnen. Die Freude über seinen zweiten Sieg in dieser Disziplin war riesig – auch wenn in einem Interview kurz Ärger aufkam.

Zenhäusern ist genau zwei Meter groß. Das dürfte in den Parallel-Bewerben ein großer Vorteil sein, immerhin kann er die Stangen dank seiner Größe besser wegboxen. Doch allein wegen der Größe könne man keine Weltcups gewinnen, meint der Schweizer in einem SRF-Interview. „Sicherlich ist die Größe kein Nachteil. Aber es ist fast etwas diskriminierend, wenn alle immer sagen, dass ich nur deswegen schnell bin.“

Die Box-Technik beherrscht Zenhäusern wie kein Zweiter. © APA/afp / JONATHAN NACKSTRAND

Und weiter: „In der Abfahrt merkt man auch nicht, dass Dominik Paris 100 Kilogramm schwer ist. Oder dass Hirscher im Slalom so klein ist. Meine Größe allein spielt hier keine Rolle, wir sind hier ja nicht bei Germany's Next Topmodel.“ Zenhäusern betonte außerdem, dass vor allem viel Training den entscheidenden Unterschied ausmache. Er habe sich auf diese Disziplin spezifisch vorbereitet, das merke er auch im Rennen.

Dass nicht nur die Körpergröße entscheidend ist, wird auch beim Blick auf das Damen-Rennen deutlich: Hier siegte am Dienstag Mikaela Shiffrin (1,70 m), während ihre vermeintlich größte Konkurrentin Petra Vlhova (1,80 m) früh ausgeschieden ist.

>>> Den Bericht zum Rennen gibt's hier. <<<

Autor: det

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