L Ski Alpin

Pechsträhne im deutschen Ski-Team.

Zwei deutsche Ski-Profis hat es übel erwischt

Nicht mehr lange, dann startet die neue Ski-Saison. Im deutschen Team gibt es im Vorfeld bittere Nachrichten.

Gleich zwei Athleten des DSV haben sich in der Saisonvorbereitung schwere Verletzungen zugezogen. Einer davon ist Speed-Spezialist Manuel Schmid, den es im Trainingslager in Chile erwischte. „Ich habe bei einer Trainingsfahrt einen Schlag bekommen und konnte einen Sturz nicht mehr verhindern“, sagt der 29-jährige, der insgesamt 37 Weltcuprennen bestritten hat. Die bittere Diagnose: Mehrere gebrochene Handwurzelknochen, außerdem gab es eine Knochenstauchung im Knie.


Schmid muss vier bis sechs Wochen pausieren, ob sich das Comeback für das erste Speedrennen in Zermatt-Cervinia (Ende Oktober) ausgeht – ungewiss. „Die Verletzung ist zwar ärgerlich, da ich gut in Form war. Aber ich habe schon einige Rückschläge weggesteckt und setze jetzt alles daran, schnellstmöglich fit zu werden“, so Schmid, dessen bestes Weltcupergebnis ein 13. Platz in Wengen ist.

Manuel Schmid muss länger pausieren. © APA / HELMUT FOHRINGER

Ski-Talent mit schwerer Verletzung

Ebenfalls übel erwischt hat es das deutsche Speed-Talent Nadine Kapfer. Sie zog sich einen Kreuzbandriss zu und wurde bereits operiert. „Das war nicht der Plan für die neue Saison“, schreibt die 22-Jährige auf Social Media. „Der Winter ist für mich zu Ende, bevor er begonnen hat. Aber das ist Teil des Spiels und ich werde stärker zurückkommen.“ Kapfer ist vorwiegend im Europacup im Einsatz, durfte aber auch fünf Mal Weltcupluft schnuppern.

Schlagwörter: Wintersport Ski Alpin DSV

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