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Mikaela Shiffrin meisterte die schwierige Podkoren-Piste im 1. Durchgang am besten. © APA/afp / JURE MAKOVEC

Zwei-Klassen-Gesellschaft in Kranjska Gora: Shiffrin führt

Mikaela Shiffrin, Marta Bassino, Michelle Gisin und Meta Hrovat. Das sind jene vier Skiläuferinnen, die im 1. Durchgang beim Riesentorlauf in Kranjska Gora innerhalb von neun Zehntelsekunden blieben. Dem Rest der Welt wurde von der eisigen Podkoren-Piste gnadenlos die Grenzen aufgezeigt.

Einige Beispiele gefällig? Federica Brignone, amtierende Gesamtweltcupsiegerin, hat in den 1.10 Minuten Fahrzeit, die der 1. Lauf dauerte, 1,93 Sekunden Rückstand aufgerissen. Oder Sara Hector, die drei Weltcup-Podestplätze und einen Sieg im Riesentorlauf vorweisen kann, hat, ohne einen Riesenfehler zu machen, fast sechs Sekunden verloren (+5,51). Die sonst so überragende Petra Vlhova (8.) hatte ebenfalls große Probleme mit dem Hang und verlor 1,43 Sekunden auf ihre Dauerkonkurrentin aus den USA – ein großer Rückstand, den die Slowakin so gar nicht gewohnt ist.


Den Sieg in Kranjska Gora dürften Shiffrin, Bassino und Gisin unter sich ausmachen. Die drei topplatzierten Läuferinnen liegen innerhalb von 44 Hundertstelsekunden und haben so noch alle Trümpfe in der Hand. Bassino (1.) und Gisin (3.) standen auch am Samstag auf dem Podest und wissen, wie man den schwierigen und eisig präparierten Hang bändigen kann. Dahinter lauern Lokalmatadorin Hrovat (+0,86) und die Französin Tessa Worley (+0,96/sie war am Samstag Zweite) auf einen Fehler der Top 3.

Südtirolerin ist beim Riesentorlauf in Kranjska Gora übrigens keine am Start.

Autor: cst

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