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Simone Deromedis (links) und Federico Tomasoni jubeln über Gold und Silber. © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV

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Simone Deromedis (links) und Federico Tomasoni jubeln über Gold und Silber. © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV

Gold und Silber: Italiens Skicrosser unglaublich!

Italiens Skicrosser haben bei den Olympischen Spielen in Livigno ordentlich abgeräumt. Während ein Trentiner Gold holte, ging Silber an einen Sensationsmann.

Bei starkem Schneefall in Livigno (die Athleten mussten immer wieder mit Schlittschuhschritten anschieben) kürte sich Simone Deromedis zum Olympiasieger. Der 25-jährige Trentiner war am Samstag in den Finalläufen der mit Abstand Beste. Vor allem am Start war gegen den Weltmeister von 2023 kein Kraut gewachsen – so auch im großen Finale.


Dort setzte sich Deromedis vor seinem Landsmann Federico Tomasoni und dem Schweizer Alex Fiva durch. Dabei holte der Italiener im Fotofinish Silber. Apropos Tomasoni: Der 28-Jährige war der Freund der im Vorjahr gestorbenen Skifahrerin Matilde Lorenzi und holte nun eine emotionale Silbermedaille.

Der Trentiner Simone Deromedis holte Gold im Skicross. © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV

Der Trentiner Simone Deromedis holte Gold im Skicross. © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV


Während Deromedis bereits heuer zwei Weltcup-Rennen gewann und zu den Top-Favoriten zählte, war Tomasoni überhaupt noch nie besser als Fünfter gewesen. Seine Medaille gleicht einer Sensation. Bereits im Halbfinale waren Deromedis und Tomasoni gemeinsam in ihrem Heat weitergekommen.

Dominik Zuech scheitert im Viertelfinale

Als einziger Südtiroler war Dominik Zuech dabei. Der bald 30-Jährige, der in der Qualifikation die achtschnellste Zeit fuhr, kam im Achtelfinale im Heat mit Deromedis als Zweiter weiter. Dabei verhakten sich Zuech kurz vor der Ziellinie die Skier mit Teamkollege Edoardo Zorzi – mit dem besseren Ende für den Südtiroler.

Dominik Zuech (hier hinter Simone Deromedis) kam im Achtelfinale noch weiter. © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV

Dominik Zuech (hier hinter Simone Deromedis) kam im Achtelfinale noch weiter. © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV


Im Viertelfinale verpasste Zuech den Start dann total, bei seiner Aufholjagd überholte der Burggräfler immerhin noch den Top-Favoriten Reece Howden aus Kanada, der völlig überraschend ausschied. Seine Teamkollegen Deromedis und Tomasoni schnappte Zuech allerdings nicht mehr und schied aus.

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