
Jole Galli hat im kleinen Finale den Turbo gezündet.
In den kleinen Finals haben die Azzurri die Nase vorn
Das schwedische Gällivare liefert zum Auftakt des Weltcup-Finales im Skicross ein solides, wenn auch leicht bittersüßes Ergebnis aus Sicht der Azzurri.
28. März 2026
Von: nie
Mit Jole Galli und Federico Tomasoni feierten die Azzurri gleich zweimal Rang fünf. Ein Resultat, das Konstanz beweist, aber auch zeigt, wie nah der Sprung aufs Podium war. Tomasoni, Olympiasilber-Gewinner, bewies vor allem im kleinen Finale Nervenstärke. Nachdem er im Halbfinale gegen starke Konkurrenz um den US-Amerikaner Tyler Wallasch und Gesamtweltcupsieger Reece Howden den Kürzeren gezogen hatte, setzte er sich im Duell um Platz fünf souverän gegen die Franzosen Evan Klufts und Nicolas Raffort durch. Den Tagessieg sicherte sich der Schwede David Mobärg vor heimischem Publikum.
Für Simone Deromedis verlief der Tag deutlich unglücklicher. Im Viertelfinale, aussichtsreich im Kampf um die Spitze liegend, wurde er durch eine regelwidrige Aktion von Duplessis Kergomard aus dem Rennen genommen. Der Franzose wurde zwar nachträglich bestraft, für Deromedis blieb jedoch nur Rang neun – ein Ergebnis, das den Rennverlauf kaum widerspiegelt. Für den Südtiroler Dominik Zuech war der Wettkampf schon nach dem Achtelfinale vorbei.
Galli zündet noch einmal den Turbo
Bei den Frauen zeigte Jole Galli ein starkes Finish. Im kleinen Finale ließ die Livigneserin nichts anbrennen und dominierte das Rennen um Platz fünf klar vor Thompson und Berger Sabbatel. Der Sieg ging einmal mehr an die überragende Schwedin Sandra Näslund, die mit ihrem zehnten Saisonsieg auch den Gesamtweltcup vorzeitig fixierte. Komplettiert wurde das Podium von Daniela Maier und Hannah Schmidt.Profil bearbeiten
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