M Skicross

Die weltbesten Skicrosser machen in 10 Tagen im Hochpustertal Station. © H. Wisthaler

In Innichen wird an der Weltcupstrecke gebastelt

Am Mittwoch hat der internationale Skiverbandes FIS am Haunold in Anwesenheit von Rennleiter Kurt Sulzenbacher die obligatorische Schneekontrolle durchgeführt.

Nachdem dieser routinemäßige Vorgang positiv abgeschlossen wurde, haben die Veranstalter vom WSV Innichen in Zusammenarbeit mit Prinoth umgehend mit dem Bau der selektiven und technisch äußerst anspruchsvollen Rennstrecke begonnen. Damit steht dem Audi FIS Ski Cross World Cup 3 Zinnen Dolomites in Innichen am Sonntag, 19. und Montag, 20. Dezember nichts mehr im Wege.


Der Skicross-Weltcup 2021/22 hat vor zwei Wochen im chinesischen Secret Garden begonnen, wo im Februar auch die Olympia-Bewerbe über die Bühne gehen werden. An diesem Wochenende gastieren die besten Skicrosser des Planeten im französischen Val Thorens, bevor es für sie über eine weitere Etappe im schweizerischen Arosa nach Innichen geht. Am Haunold werden die letzten beiden Weltcuprennen vor Weihnachten ausgetragen.

Los geht das umfassende Wettkampfprogramm am Samstag, 18. Dezember ab 10.45 Uhr mit zwei Qualifikationsläufen, bevor die schnellsten 32 Männer und 16 besten Frauen am Sonntag, 19. Dezember (ab 12 Uhr) und am Montag, 20. Dezember (ab 11.30 Uhr) in den packenden Finalläufen im K.O.-System um den Tagessieg fahren. Als Titelverteidiger reisen Marielle Berger Sabbatel (Frankreich), Fanny Smith (Schweiz), Kevin Drury (Kanada) und Joos Berry (Schweiz) in die Dolomitenregion 3 Zinnen. Smith ist außerdem die amtierende Gesamtweltcup-Siegerin, während bei den Männern Reece Howden aus Kanada am Ende der Saison 2020/21 die große Kristallkugel überreicht bekam.

Parcours wieder leicht geändert
Voraussetzung, dass die Weltcup-Klassiker zum bereits 12. Mal in Innichen stattfinden können, ist natürlich eine perfekt vorbereitete Rennstrecke. Mit dem Bau des selektiven Parcours am Haunold wurde am Mittwoch umgehend nach der erfolgten Schneekontrolle von Seiten der FIS begonnen. Das Organisationskomitee setzt hierbei auf das technische Know-how des Sterzinger Unternehmens Prinoth. Für den Pistenbau verantwortlich ist Andreas Silbernagl.

„Unsere 1100 Meter lange Strecke, die zu den längsten im gesamten Weltcupzirkus zählt, wird jedes Jahr leicht abgeändert. Heuer werden wir an drei Positionen die Stellschrauben drehen. So werden wir die Startsequenz anders gestalten. Im Mittelteil werden wir wahrscheinlich zwei Mal drei Roller einbauen – vor zwei Jahren war es ein 5-er Roller. Dadurch werden die Überholmanöver in der Folge noch spannender. Und auch der Zielsprung wird nicht derselbe sein, wie bei den letzten Weltcuprennen im Dezember 2019“, erklären die Veranstalter vom WSV Innichen.

Zuschauer sind in Innichen erlaubt, der Eintritt ist frei. Allerdings müssen die Fans, die den abgesperrten Zuschauerbereich betreten wollen, den 2G-Nachweis erbringen.

Das Weltcupprogramm in Innichen:
Samstag, 18. Dezember
10.45-12.15 Uhr: Qualifikation Männer Rennen 1
12.15-13.00 Uhr: Qualifikation Frauen Rennen 1
13.15-14.30 Uhr: Qualifikation Männer Rennen 2
14.30-15.15 Uhr: Qualifikation Frauen Rennen 2

Sonntag, 19. Dezember
12.00 – 13.20 Uhr: Finalläufe Rennen 1
Siegerehrung im Anschluss

Montag, 20. Dezember
11.30-12.50 Uhr: Finalläufe Rennen 2
Siegerehrung im Anschluss

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