
Simone Deromedis ist eine Bank. © ANSA / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Italiens Skicrosser glänzen weiter
Italiens Skicrosser haben beim Weltcup in Montafon (Österreich) über die nächsten Podestplätze gejubelt.
12. März 2026
Von: dl
Simone Deromedis kletterte zum 20. Mal in seiner Karriere auf das Podest und zum vierten Mal in dieser Saison – zusätzlich zu seinem olympischen Gold in Livigno. Nur der Titelverteidiger und aktuelle Weltcup-Führende Reece Howden aus Kanada hielt den 25-Jährigen aus dem Nonsberg in Vorarlberg in Schach.
Im entscheidenden Lauf versuchte Howden bereits beim Start, davonzuziehen. Deromedis kam im Laufe des Rennens immer näher, fand jedoch keine Lücke für ein Überholmanöver. Das Podium komplettierte der Schweizer Alex Fiva, während der Franzose Nicolas Raffort den vierten Platz belegte.
Edoardo Zorzi schied im Viertelfinale aus und belegte am Ende den 12. Platz, während der olympische Silbermedaillengewinner Federico Tomasoni (19.) und der Südtiroler Dominik Zuech (27.) bereits in ihren Vorläufen ausschieden. Vier Rennen vor Saisonende baut Howden seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus und liegt mit 843 Punkten vorne. Deromedis erobert mit 596 Punkten wieder den zweiten Platz und überholt damit den Deutschen Wilmsmann (574).
Auch Galli auf dem Podium
Auch bei den Damen durfte sich Italien über einen Podestplatz freuen: Für Jole Galli ist es das dritte Podium der Saison, womit sie nun insgesamt neun Weltcup-Podestplätze erreicht hat. Im Finale setzten sich Sandra Näslund und Daniela Maier früh etwas ab, doch die 30-jährige Athletin aus dem Veltlin konnte sich im Kampf um Platz drei gegen die andere Kanadierin Hannah Schmidt durchsetzen.In der Frauen-Gesamtwertung führt Näslund mit 968 Punkten und einem Vorsprung von 165 Punkten auf Maier (803). Dritte ist Berger Sabbatel (623), während Galli mit 462 Punkten auf dem vierten Platz liegt. Der Weltcup zieht nun weiter nach Kanada, wo am 21. und 22. zwei Rennen stattfinden werden.
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