
Mit Lederhose zum Karriereende. © Screenshot
Kurioser geht’s nicht: So beendet ein Südtiroler die Karriere
Die Saison 2025/26 ist am Sonntag für die weltbesten Skicrosser im schwedischen Gällivare zu Ende gegangen. Ein Südtiroler beendete im hohen Norden seine Karriere – und erregte mit einem ausgefallenen Outfit Aufmerksamkeit.
30. März 2026
Von: leo
Yanick Gunsch verabschiedet sich in die Ski-Pension. Der 29-Jährige aus Mals schob sich in Gällivare zum letzten Mal aus dem Startblock – allerdings nicht im klassischen Rennanzug, sondern mit einer Lederhose. Doch damit nicht genug: Der internationale Skiverband FIS organisierte für Gunsch, Romain Detraz, Jonas Lenherr (beide Schweiz) und die Französin Marielle Berger Sabbatel eigens einen Heat, in dem sich die Ski-Pensionisten von der großen Bühne verabschiedeten.
Doch nicht nur Gunsch ließ sich für seinen letzten Auftritt etwas einfallen, sondern auch Berger Sabbatel, die als alte Frau mit Gehhilfe verkleidet war. Dabei zeigte die Französin in Gällivare, dass sie mit 36 Jahren längst nicht zum alten Eisen gehört. Die Vierte der Olympischen Spiele in Livigno beendete nämlich ihre Karriere mit einem zweiten Platz – es war ihr 37. Podest im Weltcup.
WM-Medaille als Höhepunkt
Für Gunsch lief das Abschiedsrennen hingegen nicht nach Wunsch, verpasste er doch als 33. nur um drei Hundertstelsekunden die Finalläufe. Der 29-Jährige blickt auf eine Karriere zurück, in der er einen Podestplatz einfuhr – nämlich im Jänner des letzten Jahres auf der Reiteralm, als er Dritter wurde. Den Höhepunkt seiner Karriere erlebte Gunsch im letzten März bei der Weltmeisterschaft im Engadin mit der Bronzemedaille im Team-Wettbewerb im Duo mit Jole Galli.Mit Gunschs Abschied verringert sich der Südtiroler Anteil im A-Nationalteam der Skicrosser weiter. Dominik Zuech, der in Gällivare die Ränge 6 und 21 belegte, ist der letzte heimische Athlet auf Weltcup-Niveau.
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