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Skicrosser Siegmar Klotz (ganz vorne) hat sich wieder eine schwere Beckenfraktur zugezogen. © CT

Siegmar Klotz wieder schwer verletzt: „Gibt mir zu knabbern“

Noch bevor die Saison richtig begonnen hat, ist sie für Siegmar Klotz schon wieder vorbei. Der Skicrosser aus Pawigl hat sich schwer am Becken verletzt. Das Ganze erinnert an seinen Sturz in Innichen vor zwei Jahren.

Siegmar Klotz klingt etwas enttäuscht, aber keineswegs verbittert, als er SportNews über seine erneute schwere Verletzung Auskunft gibt. Noch vor Weihnachten, am 16. Dezember, zog sich der Skicrosser beim Weltcup in Arosa ohne Fremdeinwirkung eine Verletzung zu, die sich Tage später als Beckenbruch herausstellen sollte.


Bereits vor zwei Jahren hatte der Südtiroler beim Heimweltcup in Innichen eine Beckenfraktur davongetragen. „Leider ist es wieder passiert“, sagt Klotz, der sofort nach dem Sturz gemerkt hat, dass es etwas Ähnliches sein muss: „Ich habe gemerkt, dass ich diesen Schmerz schon kenne. Ich wurde noch vor Ort geröntgt und es wurde eine starke Prellung diagnostiziert. Da war ich schon erleichtert.“ Die Hiobsbotschaft kam einige Tage später, als die vermeintliche Prellung nicht abklingen wollte. Eine erneute Untersuchung, dieses Mal in Südtirol durchgeführt, brachte einen Beckenbruch am hinteren Gelenk zum Vorschein.

„Es war ein Fahrfehler, ich habe eine Bodenwelle übersehen und dann bin ich mit dem Becken auf die nächste Welle gekracht.“
Siegmar Klotz

„Blöder hätte es wirklich nicht laufen können“, sagt Klotz jetzt: „Man freut sich auf die Rennen, weil man ja den ganzen Sommer dafür arbeitet. Und dann ist es sofort vorbei, noch bevor der Winter richtig angefangen hat, das hat mir moralisch schon zu knabbern gegeben.“ Trotz des erneuten Rückschlags bleibt Klotz eine Frohnatur. Aufgeben kommt für den 33-Jährigen, der auf eine Operation verzichtet, nicht in Frage: „Das sind die Risiken in unserem Sport, es kann jederzeit einen jeden erwischen. Jetzt muss ich darauf achten, dass es wieder wird und ich topfit werde. Dann schauen wir weiter.“

Autor: cst

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