M Skicross

Siegmar Klotz hat seine aktive Karriere beendet.

Siegmar Klotz zieht einen Schlussstrich

Von den alpinen Skifahrern wechselte Siegmar Klotz zum Skicross. Dort war er jahrelang Südtirols bester Athlet. Jetzt hat der Pawigler seine Karriere beendet.

Nach einer schweren Verletzung im Beckenbereich wollte Siegmar Klotz im vergangenen Sommer noch einmal angreifen. Am Ende spielte der Körper des mittlerweile 34-Jährigen aber nicht mehr mit. Jetzt hat Klotz einen Schlussstrich gezogen und seine Karriere beendet.


2009 feierte Klotz sein Debüt im Skiweltcup, knapp sieben Jahre – und drei Top-10-Platzierungen - später wechselte er zum Skicross. Dort bestritt er 36 Weltcuprennen, wobei ein 4. Platz in Arosa und ein 5. Rang beim Heimrennen in Innichen (beide 2016) die besten Resultate waren. Die Weltcupstrecken in der Schweiz und in Südtirol wurden auch zu den Schicksalsorten von Klotz. 2019 zog er sich auf der Haunold-Piste in Innichen eine schwere Beckenfraktur zu. Zwei Jahre später passierte es ihm in Arosa erneut. Jener Sturz, den Klotz im Nachhinein als Fahrfehler bezeichnete, machte ihm bis zum aktuellen Karriereende zu schaffen.

Siegmar Klotz folgt auf seinen früheren Teamkollegen Stefan Thanei (l.) als Trainer in der Nationalmannschaft. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Untätig war Siegmar Klotz in den letzten Monaten aber nicht. Im Herbst hat er die Trainerausbildung absolviert. Künftig wird der Burggräfler den Platz von Stefan Thanei (er macht nicht weiter) im Trainerteam der italienischen Skicross-Nationalmannschaft einnehmen.

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