M Skicross

Flisar bei der Freestyle-WM 2017 in der Sierra Nevada © APA/afp / JAVIER SORIANO

Skicross-Legende geht in Rente

Filip Flisar war der schönste Schnauzer im Skicross. Auch sportlich war der Slowene eine Ausnahmeerscheinung. Nun hat der 33-Jährige seine Karriere beendet.

Die sportliche Kinderstube von Filip Flisar waren die alpinen Skirennen, vor allem die Disziplinen Abfahrt und Super-G. Über Rang 40 kam Flisar im Europacup nicht hinaus, 2007 wurde er immerhin Sechster in der Abfahrt bei der Junioren-WM in Altenmarkt-Zauchensee, die Goldmedaille ging damals an den Schweizer Beat Feuz.


Angesichts der verhaltenen Erfolge wechselte Flisar zum Skicross, wo er mit Rang 53 sein Debüt in Grindelwald 2008 abschloss. Sein erstes Ausrufezeichen setzte der Slowene mit Rang 8 bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver (CAN). Im Jänner 2012 feierte Flisar in Alpe d'Huez (FRA) seinen ersten Weltcupsieg, mit 2 weiteren Saisonsiegen krönte er sich erstmals zum Gesamtsieger.

Insgesamt holte der Mann aus Maribor 7 Weltcupsiege (u.a. Innichen 2016), bei der WM 2015 am Kreischberg (AUT) kürte er sich zum Weltmeister.

Nun hat Flisar, der im Jänner 2020 zuletzt am Podium stand, seine Skicross-Karriere beendet, völlig unsentimental und trocken mit einem Post in den sozialen Netzwerken. „Danke Skicross, es war ein Höllenritt“.

Autor: zor

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