N Skispringen

Dawid Kubacki sorgte in Garmisch-Partenkirchen für Furore. © APA/dpa / Daniel Karmann

Dawid Kubacki zündet die Neujahres-Rakete

Der Tournee-Titelverteidiger hat zum Auftakt des neuen Jahres den Hammer rausgeholt: Dawid Kubacki sicherte sich beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen den Sieg – auch dank eines Monster-Sprungs.

Nach 139 Metern im ersten Durchgang zeigte der Pole bei seinem zweiten Sprung ganz groß auf und flog 144 Meter weit – Schanzenrekord! Mit insgesamt 282,1 Punkten siegte er somit klar vor dem Norweger Egner Granerud (der zur Halbzeit noch in Führung lag und am Ende 274,9 Punkte erzielte). Platz 3 ging an Piotr Zyla (260,4 Punkte), einem weiteren Polen. Für die polnische Mannschaft ist dieses Resultat wie Balsam auf der Seele, nachdem man wegen Corona bis zuletzt im Ungewissen war, ob man bei der Vierschanzentournee überhaupt starten darf.


Bei den Deutschen Springern blieben die Glücksgefühle dieses Mal aus: Karl Geiger belegte nach seinem Sieg zum Tournee-Auftakt in Oberstdorf als bester Deutscher immerhin noch den fünften Platz, Markus Eisenbichler fiel nach Rang 4 im ersten Durchgang auf Platz 7 zurück. Südtiroler war in Garmisch-Partenkirchen keiner am Start.

Nach 2 Springen führt bei der Vierschanzentournee der Norweger Granerud das Feld mit 555 Punkten an, dicht gefolgt von Geiger (551) und dem Polen Kamil Stoch (548,3). Weiter geht’s bei der Tournee am Sonntag mit dem Bergisel-Springen in Innsbruck.

Autor: det

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