N Skispringen

Ausgesprungen: Für Lara Malsiner & Co. ist die Saison zu Ende. © APA / GEORG HOCHMUTH

Die nächste Hiobsbotschaft für Malsiner & Co.

Skispringer in Italien haben es zurzeit nicht leicht. Zuerst wurden sie geschlossen von der Nordischen Skiweltmeisterschaft in Oberstdorf abgezogen. Jetzt müssen sie die Saison sogar vorzeitig abbrechen.

Die Skisprung-Saison neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Dennoch würde sowohl bei den Damen (die Blue Bird Tour in Russland) als auch bei den Herren (das Skifliegen in Planica) ein letztes Saisonhighlight über die Bühne gehen. An diesen Wettkämpfen können Alex Insam & Co. jedoch nicht teilnehmen – der Wintersportverband FISI hat die Saison für die Skispringer für beendet erklärt.


Warum sich die Führungsriege zu diesem drastischen Schritt entschieden hat, ist unklar – selbst für die Athleten. „Ich kann es immer noch nicht glauben“, schreibt Insam in den sozialen Medien: „Das ist einfach so traurig und nicht zu verstehen.“ Bitter ist die Entscheidung insofern, weil das Skifliegen Insams Paradedisziplin ist und er sich in Planica ein gutes Ergebnis ausgerechnet hat.

Lara Malsiner bezieht Stellung
Härtere Worte findet Lara Malsiner: „Ich habe lange überlegt, wie ich meine Enttäuschung teilen soll. Aber alles, was mir in den Sinn kam, wäre als Beleidigung gegen den italienischen Wintersportverband gewertet worden“, betont die 20-Jährige: „Also sage ich nichts, wie jeder andere, der seine inneren Dämonen befreien will, aber wegen der Konsequenzen schweigt.“ Sie verstehe diese Entscheidung nicht, weil die Mannschaften die gesamte Saison zu jedem Wettkampf auf der ganzen Welt geschickt worden seien. „Nur jetzt, wo es um die letzte Weltcup-Etappe geht, scheint es ein Problem zu sein.“

Autor: leo

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