N Skispringen

Starker Wind machte den Veranstaltern in Innsbruck einen Strich durch die Rechnung. © ANSA / GRZEGORZ MOMOT

Erst zum 2. Mal in der Geschichte: Bergisel-Springen abgesagt

Das dritte Skispringen der Vierschanzentournee ist wegen starken Windes an der Bergiselschanze abgesagt worden und soll nun am Mittwoch nachgeholt werden, allerdings nicht mehr in Innsbruck.

Dies entschieden die Verantwortlichen des Weltverbandes Fis am Dienstag, nachdem der Start zuvor mehrere Male verschoben worden war.


Die Schanze in Nordtirol ist für ihre Windanfälligkeit bekannt. Zuvor war der eigentlich für 13.30 Uhr geplante Start mehrere Male nach hinten verlegt worden.

Dem Fleimstaler Sandro Pertile blieb in seiner Funktion als Renndirektor keine andere Wahl, als das Springen abzusagen. © ANSA / GRZEGORZ MOMOT


Auch der Probedurchgang in Innsbruck musste ersatzlos gestrichen werden. Am Montag in der Qualifikation hatte es derweil keine Probleme gegeben. Südtirols einziger Vierschanzen-Teilnehmer, Alex Insam, war dort die Quali für die Entscheidung verpasst. Nun darf er sich in Bischofshofen neuerlich versuchen.
Doppel in Bischofshofen
Es ist in der 70 Jahre langen Geschichte der Tournee erst das zweite Springen, das am geplanten Tag komplett abgesagt wurde. Erstmals war dies am 4. Januar 2008 passiert, als in Innsbruck ebenfalls Föhnsturm herrschte. Damals wurden am 5. und 6. Januar zwei Wettbewerbe in Bischofshofen veranstaltet. Auf der Anlage im Pongau können die Veranstalter durch das vorhandene Flutlicht und wegen weniger Windproblemen flexibler agieren. Dort soll nun auch der Innsbruck-Bewerb über die Bühne gehen.

Empfehlungen

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben.

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2022 Sportnews - IT00853870210