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Katharina Schmid beendet nach dieser Saison ihre Karriere. © ANSA / URS FLUEELER

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Katharina Schmid beendet nach dieser Saison ihre Karriere. © ANSA / URS FLUEELER

Familie statt Tournee: Skispringerin hört mit 29 auf

Abschied im besten Skisprung-Alter: Katharina Schmid beendet nach dieser Saison mit 29 Jahren ihre aktive Laufbahn als Profisportlerin.

„Ich bin mega, mega dankbar, dass ich das Privileg hatte, in diesem Sport groß zu werden und mit diesem Sport zu wachsen“, sagte die Oberstdorferin in Fischen und damit in unmittelbarer Nähe ihrer Heimat bei einer emotionalen Pressekonferenz des Deutschen Skiverbands (DSV). „Ich durfte so, so viel erleben. So eine mega Zeit haben“, sagte Schmid mit brüchiger Stimme.


Die Olympischen Winterspiele im Februar in Italien werden der letzte große Höhepunkt ihrer außergewöhnlichen Karriere. „Ich will nicht nur dabei sein. Ich will wirklich bereit sein und da um die Medaillen mitkämpfen können.“ Schmid wird im deutschen Team eine riesige Lücke hinterlassen.

WM- und Olympia-Medaillen

Der Abgang der siebenmaligen Weltmeisterin und zweimaligen Olympia-Silbergewinnerin kommt nicht allzu überraschend. Sie hatte sich die Option in den vergangenen Jahren und vor allem seit ihren drei WM-Goldmedaillen von Planica 2023 immer wieder offengehalten und dabei auch an die Familienplanung mit ihrem Mann Patrick gedacht. Auch die Aussicht auf eine erstmalige Vierschanzentournee für Frauen, für die der Weg im kommenden Winter frei ist, ändert ihre Pläne nicht.

Schmid steht vor ihren letzten Sprüngen. © ANSA / PHILIPP SCHMIDLI

Schmid steht vor ihren letzten Sprüngen. © ANSA / PHILIPP SCHMIDLI


Schmid verstand sich permanent als Kämpferin für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Skispringen. Viele Verbesserungen wie dichtere Wettkampfkalender, ein aufgestocktes WM-Programm und größere mediale Aufmerksamkeit waren wichtige Schritte auf dem Weg dorthin.

Unterschiede beim Preisgeld im Vergleich zu den Männern sowie das jahrelange Warten auf die Vierschanzentournee mit den vier Stationen Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen sorgten aber auch für Verdruss.

Schlagwörter: Wintersport Skispringen

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