
Johann André Forfang durchlebt eine schwierige Phase. © APA/afp / JAVIER SORIANO
„Ganzen Tag nur geweint“: Traurige Winterspiele für Skispringer
Die sportlichen Ergebnisse bei den Olympischen Spielen treten bei Johann André Forfang angesichts des Todes seines Vaters in den Hintergrund. Nun gab er einen tiefen Einblick.
10. Februar 2026
Von: dpa
Johann André Forfang trauert. „Es war eine ganz besondere Vorbereitung. Ich habe eigentlich den ganzen Tag nur geweint“, sagte der norwegische Skispringer. Vor seinem Olympia-Wettkampf in Predazzo hörte er eine Playlist, die er zusammen mit seinem kürzlich verstorbenen Vater hatte. „Ich habe noch nicht so viele Wettkämpfe bestritten, ohne dass er da war. Es ist sehr schwer und speziell“, sagte Forfang der norwegischen Boulevardzeitung Dagbladet.
Beim Olympiasieg von Philipp Raimund am Montagabend belegte er den neunten Platz. Das Ergebnis tritt angesichts seines Schicksalsschlags völlig in den Hintergrund. Mit extra beschriftetem Handschuh gedachte der 30-Jährige im Auslauf seinem Vater, der im Alter von 68 Jahren einer Krebserkrankung erlag.
Die Beerdigung soll erst nach den Winterspielen stattfinden. „Ich bin erleichtert, dass ich mich nicht zwischen den Olympischen Spielen und der Beerdigung entscheiden musste“, sagte Forfang dem norwegischen Sender NRK.
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