N Skispringen

Lukas Müller sitzt seit seinem Sturz 2016 im Rollstuhl. Jetzt hat er wieder erste Schritte gemacht. © APA / ERWIN SCHERIAU

Gelähmter Skispringer kann wieder gehen

Der ehemalige Skispringer Lukas Müller, der sich im Jänner 2016 bei einem Sturz eine inkomplette Querschnittslähmung zugezogen hatte, hat erstmals seit seinem Unfall ohne Hilfsmittel oder fremde Hilfe ein paar Schritte absolviert.

„Das ist das unglaubliche Ergebnis, wenn es Menschen gibt, die mehr an dich glauben als du selbst“, schrieb Müller unter einem auf Facebook veröffentlichten Video. Am 13. Jänner 2016 hat sich das Leben des damals 23-jährigen Müller drastisch verändert: Der Kärntner stürzte als Vorspringer für die Skiflug-WM auf dem Kulm schwer, brach sich zwei Halswirbel und musste Not-operiert werden. Er ist teilweise querschnittsgelähmt, hat aber noch ein bisschen Gefühl in den Beinen. Nun hat er es erstmals alleine aus dem Rollstuhl herausgeschafft.

🚶‍♂

Move feet ✔Live in a wheelchair ✔Learn to stand ✔Learn to walk in water ✔Walk with crutches ✔Stand up without help ✔Win the legal case at Supreme Court ⚖ 🇦🇹 ✔Walk hands-free 💃 ✔💪🤗.This is the incredible result when there are people who believe even more in you than yourself..18 months of hardest work, tears, success, so much madness, some surprises and even a kind of special friendship 😊 Thank you Stefanie Füreder ❤ Fortes fortuna adiuvat 🍀🇨🇭🙏.#milestone #handsfree #nolimits #stehaufmandl #YAAAASSS #leonidas2019 #🏝 #👣 #🚶‍♂

Pubblicato da Lukas Müller su Mercoledì 12 giugno 2019


Erst kürzlich hat der Verwaltungsgerichtshof Müllers Sturz als Arbeitsunfall eingestuft, der ÖSV hatte es als „Freizeitunfall“ bezeichnet. Nach der Anerkennung als Arbeitsunfall ist er nun bis an sein Lebensende finanziell abgesichert.

Autor: apa/det

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2019 Sportnews - IT00853870210