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Jan Hörl ist Olympiasieger. © APA / EXPA/ JFK

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Jan Hörl ist Olympiasieger. © APA / EXPA/ JFK

Hörl und Embacher erlösen Österreichs Skispringer

Jan Hörl und Stephan Embacher haben am Montagabend die letzte Chance genutzt und dem österreichischen Männer-Skisprung-Team doch noch eine olympische Medaille beschert. Und die glänzt gar in Gold.

Der 27-jährige Salzburger und der erst 20-jährige Tiroler feierten im Bewerb mit nur zwei Durchgängen einen Start-Ziel-Sieg und kürten sich im neuen olympischen Super-Team-Bewerb in Predazzo vor Polen und Norwegen zu Olympiasiegern.


Hörl startete den Wettbewerb für Österreich perfekt und brachte sein Team mit einem 137,5-m-Satz gleich in Führung. Olympiadebütant Embacher (132) verteidigte diese im ersten Durchgang. Bei schwierigen Seitenwindbedingungen schaffte es Hörl dann auch auf 128 m, ein Sprung, der in der Endabrechnung sehr wichtig war. Als Embacher dann bei den stark wechselnden Bedingungen auf 139 Meter und zur Tageshöchstweite segelte, lag Österreich 21,4 Zähler vor Polen klar auf Goldkurs.

Pawel Wasek und Kacper Tomasiak gewannen Silber. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ

Pawel Wasek und Kacper Tomasiak gewannen Silber. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ


Im dritten Durchgang mit nur noch acht Teams sorgte dann das Wetter und eine sehr zauderhafte Jury für mehr Spannung als nötig. Nachdem Hörl auf 137,5 m gesprungen war und das Gold weiter abgesichert hatte, setzte sechs Springer vor Schluss plötzlich heftiger Schneefall ein. Daraufhin wurde nach langer Verzögerung der dritte Durchgang abgebrochen und die Wertung nach nur vier statt sechs Sprüngen herangezogen.

Insam mit versöhnlichem Abschluss

Alex Insam und Giovanni Bresadola boten unterdessen eine ansprechende Leistung. Der Wolkensteiner, der im Einzel den zweiten Durchgang verpasst hatte, sprang 132,5 Meter und trotz schwieriger Bedingungen 126 Meter. Damit hatte er entscheidenden Anteil daran, dass Italien die Top 10 knackte und am Ende Rang neun belegte.

Alex Insam zeigte enen guten Wettbewerb. © ANSA / HANNIBAL HANSCHKE

Alex Insam zeigte enen guten Wettbewerb. © ANSA / HANNIBAL HANSCHKE


Auch Bresadola wusste mit Sprüngen auf 131 und 128 Meter zu überzeugen. Der dritte, dann abgebrochene Durchgang blieb den Azzurri allerdings verwehrt, da nur die besten acht Teams diesen bestreiten durften. Nichtsdestotrotz war das Resultat ein versöhnlicher Abschluss der Olympischen Spiele.

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