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War nicht zu schlagen: Anze Lanisek © ANSA / Fredrik Sandberg/TT

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War nicht zu schlagen: Anze Lanisek © ANSA / Fredrik Sandberg/TT

Lanisek siegt in Falun – Insam nicht qualifiziert

Anze Lanisek hat den Großschanzen-Wettbewerb in Falun (Schweden) gewonnen und damit die Führung im Gesamtweltcup übernommen. Einen Tag zum Vergessen erlebte unterdessen Alex Insam.

Der Slowene Lanisek setzte sich vor dem 19-jährigen Österreicher Stephan Embacher und seinem Landsmann Domen Prevc durch. Stefan Kraft, der nach dem ersten Durchgang noch geführt und tags zuvor auf der Normalschanze gewonnen hatte, wurde am Ende bei wechselnden Bedingungen Neunter.


Gut gelaunt war er trotzdem. Der 32-Jährige wird erstmals Vater und will noch heute nach Hause reisen. „Die Vorfreude ist natürlich riesig. Jeder sagt, es ist das größte Geschenk. Da freue ich mich schon sehr drauf“, sagte er. Wenn es für seine Kollegen am Wochenende mit dem Weltcup im finnischen Ruka weitergeht, ist Kraft nicht dabei.

Das Siegerpodest mit Embacher, Lanisek und Prevc. © ANSA / Fredrik Sandberg/TT

Das Siegerpodest mit Embacher, Lanisek und Prevc. © ANSA / Fredrik Sandberg/TT


„Das erste Stockerl ist immer etwas Besonderes, ein mega Tag“, sagte hingegen Embacher. Wie am Vortag bei Endrang vier von der Normalschanze war er als Sechster in die Entscheidung gestartet. „Daher bin ich wieder mit Selbstvertrauen rein und habe mir gedacht, ich ziehe es wieder durch und habe einen lässigen Sprung erwischt.“

Insam abgeschlagen

Kurios: Der Wettkampf wurde vor den letzten drei Springern wegen technischer Probleme einige Minuten unterbrochen. Die Daten des zu diesem Zeitpunkt und auch am Ende zweitplatzierten Embacher tauchten nicht im System auf. Alex Insam hatte zu diesem Zeitpunkt längst Feierabend. Der Wolkensteiner verpasste wie seine Teamkollegen Giovanni Bresadola und Francesco Ceccon die Qualifikation für den Hauptbewerb.

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