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Lara Malsiner freute sich über einen weiten Sprung und Platz 14. © SN

Lara Malsiner: „Jetzt muss ich noch cooler werden“

Lara Malsiner hatte am späten Mittwochnachmittag bei der Weltmeisterschaft ihren großen Auftritt. Mit einem 100-Meter-Satz kratzte sie an den Top Ten. Direkt im Anschluss hat sich SportNews mit der 18-Jährigen im Sprungstadion in Seefeld unterhalten.

Nur Minuten vor dem großen Gold-Duell zwischen Katharina Althaus und der späteren Weltmeisterin Maren Lundby (hier geht es zum detaillierten Bericht) passierte Lara Malsiner die „Mixed Zone“ am Auslauf der Toni-Seelos-Schanze in Seefeld. Sie strahlte von einem Ohr zum anderen. „Ich bin überglücklich“, sagte die Grödnerin nach ihrem 14. Platz und fügte hinzu: „Ich wollte mich nach dem ersten Sprung unbedingt nochmal verbessern und das ist mir gelungen.“

„Ich bin froh, meine große Schwester hier zu haben“
Lara Malsiner
Auf ihr junges Alter angesprochen, schmunzelte Malsiner: „Ich bin noch ganz am Anfang, habe den Großteil meiner Karriere noch vor mir. Ich muss aber einiges lernen – auch mit der Anspannung vor so einem Sprung besser umzugehen. Ich muss noch cooler werden.“ Die angesprochene Anspannung viel ab, als sie unmittelbar nach ihrem Sprung ihrer um drei Jahre älteren Schwester in die Arme fiel. „Ansonsten springen wir gemeinsam im Weltcup. Sie weiß genau, was in so einem Moment in mir vorgeht. Es ist wunderschön, sie hier zu haben und ihre Unterstützung zu spüren“, schilderte Malsiner.
„Ich weiß, dass ich es besser kann“
Elena Runggaldier
Während die große Newcomerin vor Glück strahlte, verließ eine andere Grödnerin, die Vize-Weltmeisterin von 2011 Elena Runggaldier, mit gesenktem Blick den Zielbereich. Sie belegte den 27. Platz. „Ich weiß, dass ich es besser kann, doch heute habe ich meine Ansprüche nicht erfüllt. Es lief einfach nicht nach Plan, auch weil ich beim Absprung Probleme hatte“, analysierte die 28-Jährige.

Eine Fotosequenz von Elena Runggaldiers WM-Sprung. © AFP / JOE KLAMAR


Autor: alexander foppa

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