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Die 19-jährige Lara Malsiner legte am Sonntag eine Talentprobe ab. © APA / GEORG HOCHMUTH

Lara Malsiner: „Vielleicht war der 3. Platz kein Zufall“

Lara Malsiner hat beim Skisprung-Weltcup der Damen in Hinzenbach (Österreich) für mächtig Furore gesorgt und ist zum 1. Mal in ihrer Karriere aufs Podest gesprungen. Dementsprechend euphorisch war die Grödnerin im Gespräch mit SportNews.

Der 3. Rang von Malsiner war gleichzeitig der 5. Podestplatz einer Südtirolerin im Weltcup. Mit Lisa Demetz, Evelyn Insam (2x), Manuela Malsiner und nun eben Lara Malsiner kamen dabei alle 4 Damen aus Gröden.

Malsiner war am Sonntag nach dem 1. Durchgang noch auf Rang 4 gelegen: „Ich war vor dem 2. Durchgang sehr nervös. Ich wollte diese Position einfach nur halten, denn Platz 4 hätte mein bestes Weltcup-Ergebnis bedeutet. Dass am Ende die Gesamtweltcupsiegerin der letzten Saison, Maren Lundy, noch hinter mir landete, hat mich überrascht, aber eben auch gefreut.“

Lara Malsiner (rechts) strahlt vom Podest. © APA / GEORG HOCHMUTH

Für Malsiner war es die insgesamt zehnte Top-10-Platzierung im Weltcup. Vor allem auf den 90-Meter-Schanzen fühle sich die 19-Jährige wohl. Doch nicht nur aufgrund der Tatsache, dass in Hinzenbach auf solch einer Schanze gesprungen wird, landete sie am Wochenende auf den Plätzen 6 und 3. Dies hatte auch einen anderen Grund: Zum 1. Mal waren 3 Malsiner-Schwestern (Manuela, Lara und Jessica) im Weltcup mit dabei. „Ich habe mich dadurch auf jeden Fall noch wohler gefühlt. Der 3. Platz war somit vielleicht kein Zufall“, sagte Lara Malsiner, die ihrer 17-jährigen Schwester Jessica, die zum 1. Mal dabei war, eine große Zukunft bescheinigt.
Fokus auf Junioren-WM
Lara Malsiner blickt jedenfalls nach dem Podestplatz auch positiv in ihre eigene Zukunft: „Jetzt bin ich natürlich noch motivierter. Doch ich will nichts überstürzen.“ Malsiner möchte auch in Zukunft im Weltcup im Kampf um die Spitzenplätze mitmischen.

Doch zunächst wolle sich die aktuell beste heimische Skispringerin auf die Junioren-WM Anfang März in Oberwiesenthal (Deutschland) konzentrieren. Bereits im letzten Jahr hatte sie im finnischen Lahti Bronze gewonnen. Heuer zählt die Südtirolerin gar zu den Topfavoritinnen auf Gold. „Ich will unbedingt noch eine Medaille gewinnen, schließlich wird es meine letzte Junioren-WM sein.“ Um dieses Ziel zu erreichen, wird Lara Malsiner im März auch auf einige Weltcup-Springen verzichten.

Autor: dl

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