N Skispringen

Stephan Leyhe kam am Samstag zu Sturz.

Leyhe-Sturz überschattet Teamspringen in Oslo

Nur einen Durchgang bekamen die Zuschauer beim Teamspringen der Herren in Oslo zu sehen. Schuld war der Wind, der die Sportler vor komplizierte Aufgaben stellte.

Den Sieg holte sich Norwegen mit 469,8 Punkten. Platz zwei ging an Japan (456,8), Dritter wurde Österreich (454,4).

Die deutschen Skisprung-Weltmeister sind – bei einem chaotischen und nach einem Durchgang abgebrochenen Wettkampf – in Oslo klar am Podest vorbeigeflogen. Nach einem Sturz von Stephan Leyhe bei unberechenbaren Winden lagen die DSV-Adler auf Platz fünf.



Nach weiteren heiklen Szenen zog die Jury einen Schlussstrich.

Der Österreicher Stefan Kraft war angesichts der widrigen Verhältnisse verstimmt. „Regulär war das sicher nicht, es war brutal schwierig zum Springen“, meinte der WM-Dritte von der Normalschanze im ORF-Interview. Die lange Warterei sei bei den tiefen Temperaturen besonders unangenehm gewesen. Außerdem würden die erhaltenen Windpunkte nicht die tatsächlich vorherrschenden Bedingungen wiedergeben.
Johansson bleibt in Raw-Air-Gesamtwertung in Front
Schon am Sonntag (14.30 Uhr) steht für die Skispringer der nächste Wettkampf der speziellen Serie an – diesmal im Einzel. Bei der Raw Air springen die Sportler an zehn aufeinanderfolgenden Tagen auf vier Schanzen in Norwegen nicht nur um normale Weltcuppunkte. Jeder Sprung fließt auch in die eigene Raw-Air-Gesamtwertung ein. Derzeit führt der Norweger Robert Johansson (285 Punkte) vor dem Ryoyu Kobayashi (Japan/268,8 Punkte) und Markus Eisenbichler (Deutschland/260,3 Punkte).

Autor: dpa/apa/dl

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