N Skispringen

Zweistellige Plusgrade warten auf die Springer (im Bild Karl Geiger) in Garmisch © APA/afp / CHRISTOF STACHE

Neujahrsspringen bei Frühlingstemperaturen

Bei der Vierschanzentournee steht mit dem Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen ein echter Klassiker an. Für Fans und Athleten ungewohnt ist jedoch das Klima: Es werden – wie schon in der Quali am Silvestertag – zweistellige Plusgrade erwartet.

Vorjahres-Tourneesieger Ryoyu Kobayashi (JPN) sonnte sich auf einer Bank, der Stadionsprecher stellte die Glühwein-Tauglichkeit der Temperaturen infrage: Bei der Qualifikation zum Neujahrsspringen war es mit 13 Grad für die Skispringer ziemlich warm. „Zehn Grad weniger wären schon schön, weil Silvester mit 13 Grad ist schon komisch“, sagte der Olympiasieger von 2018, Andreas Wellinger (GER).


Karl Geiger (GER) wünscht sich ebenfalls typischeres Winterwetter. „In Peking war es schon saukalt, aber grundsätzlich habe ich es lieber kalt, weil: Wir sind Wintersportler“, sagte der Viertplatzierte der Gesamtwertung bei der Vierschanzentournee. Bei den Olympischen Winterspielen in China hatte das Thermometer im Februar teils Temperaturen von minus 20 Grad angezeigt.

Nicht alle Teamkollegen sehen es jedoch so wie Wellinger und Geiger. „Ich find's geil. Die Fans frieren nicht, wir frieren nicht. Was mag man mehr?“, sagte Geigers Kumpel und Zimmerkollege Markus Eisenbichler (GER).

Beim Neujahrsspringen ab 14 Uhr ist mit Alex Insam auch ein Südtiroler im Finale dabei.

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