N Skispringen

Halvor Egner Granerud bejubelt seinen Gesamtsieg. © APA / GEORG HOCHMUTH

Norwegischer Bann gebrochen: Granerud gewinnt die Tournee

Der Norweger Halvor Egner Granerud hat am Freitag in souveräner Manier die 71. Vierschanzentournee der Skispringer gewonnen.

Der 26-Jährige gewann nach Halbzeitführung beim Tournee-Finale in Bischofshofen, nachdem er auch in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen triumphiert hatte. Am Mittwoch in Innsbruck war Granerud Zweiter geworden. Granerud gewann am Ende deutlich vor Dawid Kubacki, Anzi Lanisek sowie mit Piotr Zyla und Kamils Stoch zwei weiteren Polen.


Für die Norweger ist es der ersten Gesamtsieg bei dieser Traditionsveranstaltung seit 16 Jahren, Anders Jacobsen hatte die Auflage 2006/07 geholt.

Dawid Kubacki, vor dem vierten Tournee-Bewerb erster Granerud-Jäger, hatte schon im ersten Durchgang als Dritter hinter Lanisek 4,9 Punkte auf seinen Konkurrenten verloren und blieb so eine echte Chance auf seinen insgesamt zweiten „Goldenen Adler“ nach 2019/20 vewehrt. Der Pole hatte dennoch Grund zur Freude, wurde er doch am Freitag Vater einer Tochter. Sein erstes Kind war vor zwei Jahren ebenfalls während der Tournee-Zeit zur Welt gekommen.

Insam auf Platz 35

14.000 Zuschauer waren am Dreikönigstag bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt zur Paul-Außerleitner-Schanze gepilgert. Sie sahen unter anderem wie Alex Insam auf den 35. Platz flog. Er musste sich, ebenso wie sein Teamkollege Giovanni Bresadola, nach einem Sprung aus dem Bewerb verabschieden.

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