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Wird heftig umworben: Werner Schuster © PIXATHLON/SID

Österreich buhlt um Schuster: „Wird nicht am Geld scheitern"

Österreichs Verband macht im Werben um den deutschen Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster offenbar ernst. Schuster könnte nach Ablauf seines Vertrags beim DSV zum Saisonende zu den auch bei der laufenden Vierschanzentournee kriselnden Austria-Adler wechseln.

„Werner hat überall Erfolg gehabt, er ist eine Autoritätsperson. Wenn wir so einen nicht haben wollen würden, wäre sicher etwas falsch", wird Mario Stecher, Sportlicher Leiter nordisch im Österreichischen Skiverband (ÖSV), in der Tiroler Tageszeitung zitiert: „Natürlich ist es eine Überlegung, ihn einzubauen. Wenn man jemanden wie Schuster haben kann, wird es nicht am Geld scheitern."

Stecher betonte nachdrücklich, dass es nicht um die Position des Cheftrainers gehe, eher ein neuer Posten geschaffen werden könne. Österreichs in der Kritik stehenden Coach Andreas Felder meinte im Kurier: „Ich glaube nicht, dass der ÖSV gleich an einen Trainerwechsel denkt, nur weil es ein wenig humpelt. Ich würde mich freuen, wenn Schuster zurückkommen würde. Weil er uns nur verstärken könnte".

Felder ist erst seit März 2018 im Amt, bei der laufenden Tournee ist von seinen Springern nur Daniel Huber als Zehnter unter den Top 20 platziert. Der Tiroler Schuster ist seit 2008 deutscher Bundestrainer, seine Zukunft über das Saisonende hinaus ist seit Wochen in der Schwebe. Als potenzieller Nachfolger Schusters in Deutschland ist sein Landsmann Stefan Horngacher, derzeit noch Polens Trainer im Gespräch.

Autor: sid

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