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Lisa Eder war nicht zu schlagen. © APA / GEORG HOCHMUTH

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Lisa Eder war nicht zu schlagen. © APA / GEORG HOCHMUTH

Österreicherin feiert zu Hause den zweiten Weltcupsieg

Fünf Wochen nach ihrem Premieren-Triumph in Zao (Japan) hat die Österreicherin Lisa Eder auf heimischem Terrain ihren zweiten Weltcupsieg geholt.

Am Sonntag ließ die 24-jährige Salzburgerin auf der Normalschanze in Hinzenbach die Konkurrenz souverän hinter sich und gewann klar vor der Norwegerin Anna Odine Ström (-11,3 Pkt.). Weltcup-Dominatorin Nika Prevc, die tags zuvor Eder das Nachsehen gegeben hatte, kam nach einem verpatzten ersten Sprung über Rang drei nicht hinaus (-16,8).


Während Eder schon im ersten Sprung mit 88,5 m den Grundstein für den Sieg legte, stürzte Prevc dort für ihre Verhältnisse als Zehnte (80,5) förmlich ab. Im zweiten Akt spielte die Slowenin zwar wieder ihre Klasse aus, konnte Eder und Ström aber nicht mehr abfangen. In der Gesamtwertung baute Prevc ihren Vorsprung auf die erste Verfolgerin Nozomi Maruyama aus Japan auf 602 Punkte aus. Eder fehlen auf die zuletzt schwächelnde Maruyama als Dritter 181 Punkte, sie darf vor den verbleibenden sieben Bewerben noch mit dem zweiten Gesamtrang spekulieren.

Das Podest mit Anna Odine Ström, Lisa Eder und Nika Prevc. © APA / GEORG HOCHMUTH

Das Podest mit Anna Odine Ström, Lisa Eder und Nika Prevc. © APA / GEORG HOCHMUTH


Mit ihrer makellosen Vorstellung im Eferdinger Becken vertrieb Eder aber nicht zuletzt die Gespenster der Olympischen Spiele, wo sie in den Einzelspringen mit den Plätzen vier und sieben und leeren Händen dastand. „Die Olympischen Spiele waren schon ein großer Dämpfer, es war nicht ganz so einfach“, sagte ÖSV-Cheftrainer Thomas Diethart. „Sie hat das wirklich überwunden.“ Eder blieb gewohnt nüchtern. „Richtig cool. Es war eine tolle Stimmung.“ Die genoss auch Julia Mühlbacher, die Lokalmatadorin wurde nach Platz 13 am Samstag diesmal Neunte.

Malsiner weit zurück

Annika Sieff landete als beste Azzurra auf dem 25. Platz. Jessica Malsiner aus St. Jakob bei St. Ulrich erreichte hingegen den zweiten Durchgang nicht und musste sich mit dem 39. Schlussrang geschlagen geben.

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