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Wurde aus der österreichischen Nationalmannschaft gestrichen: Gregor Schlierenzauer. © APA / ROLAND SCHLAGER

ÖSV streicht Hayböck und Schlierenzauer aus dem Nationalkader

Kein Sieg, keine Olympiamedaille. Die vergangene Saison war für die österreichischen Skispringer zum vergessen. Jetzt, kurz vor Trainingsbeginn zur neuen Saison strich der ÖSV zwei prominente Athleten aus dem Kader der Skisprung-Nationalmannschaft.

In den kommenden Wochen wird der neue ÖSV-Skisprungtrainer Andreas Felder (er kommt aus Tirol) seine Arbeit aufnehmen. Er ist der Nachfolger von Heinz Kuttin, der nach der enttäuschenden Saison die Koffer gepackt hatte. Felder, hat die Aufgabe, die ÖSV-Adler für die Heim-WM in Seefeld 2019 wieder an die Weltspitze zurückzuführen. Zuletzt war Felder für die österreichischen Skisprung-Damen verantwortlich.

Hayböck und Schierenzauer erfüllen die Anforderungen nicht


Bei kann Felder aktuell nur auf drei Springer setzen, die im Kader der Nationalmannschaft stehen: Stefan Kraft, Manuel Fettner und Andreas Kofler. Während Kraft und Fettner im vergangenen Winter die dafür nötigen Resultate erzielen konnten, war Routinier Kofler nicht am Start. Für ihn gelten daher die Ergebnisse aus dem vorherigen Weltcup-Winter 2016/17.

Nicht geschafft haben es Michael Hayböck, eigentlich die Nummer 2 im ÖSV-Team, und Gregor Schlierenzauer. Der 28-Jährige sammelte in der letzten Saison nur 77 Weltcup-Punkte. Zu wenig für den ÖSV, um im Nationalteam zu bleiben. Auch Hayböck wurde gestrichen. Und das, obwohl der Oberösterreicher zumindest einmal auf dem Podest gestanden hatte. Doch auch seine restlichen Ergebnisse reichten nicht für eine Nominierung für die Nationalmannschaft aus.

Autor: cst

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