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Domen Prevc hat bei der WM unfreiwillig für einen kuriosen Moment gesorgt. © AFP / JENS SCHLUETER

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Domen Prevc hat bei der WM unfreiwillig für einen kuriosen Moment gesorgt. © AFP / JENS SCHLUETER

Ski machen sich selbstständig: Kurioser Zwischenfall bei Skiflug-WM

Japan hat bei der Skiflug-WM in Oberstdorf die Goldmedaille im Team vor Österreich geholt. Bronze ging an Norwegen.

Titelverteidiger Slowenien fiel nach einem kuriosen Zwischenfall um den überlegenen Einzelweltmeister Domen Prevc im ersten Durchgang chancenlos zurück und wurde Sechster. Italien war nicht am Start.


Beide Ski von Prevc rutschten während der vierten Startgruppe am abfahrbereiten Norweger Marius Lindvik vorbei vom Absprungturm über die Anlaufspur talwärts. Eines der Sprunggeräte gelangte mit hoher Geschwindigkeit bis in den Schanzenauslauf. Weil die Ski nach dem Zwischenfall nicht rechtzeitig zu Prevc zurück an den Start gebracht wurden, durfte der Seriensieger nicht antreten.

„Schock“, aber keine Disqualifikation nach Fauxpas

Laut den FIS-Verantwortlichen machten sich die von Prevc bei der Vorstartmaterialkontrolle an einem nicht dafür vorgesehenen Platz abgestellten Ski plötzlich selbstständig. „Das war ein großer Schock. So etwas haben wir seit Jahrzehnten nicht erlebt, dass so etwas passiert. Es war Eigenverschulden, aber das wünscht man natürlich auch dem Athleten nicht“, sagte FIS-Materialchef Andreas Bauer. Er betonte, dass Prevc keinen Regelverstoß begangen hätte und deshalb im zweiten Durchgang starten dürfe.

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