N Skispringen

Südtirols einziger Skispringer in der Nationalmannschaft: Alex Insam aus Wolkenstein. © Alex Insam

Spät aber doch: Das Skisprung-Team steht fest

Skispringen ist eines der Stiefkinder im italienischen Wintersport. Jetzt wissen Alex Insam & Co. endlich, wer sie in der kommenden Weltcupsaison betreuen wird.

„Ich weiß rein gar nichts. Unser Technischer Direktor hat hingeschmissen, der Cheftrainer ist weg“, hatte Alex Insam vor gut drei Wochen im SportNews-Interview gesagt. Südtirols bester Skispringer hat keine gute Saison hinter sich, will aber weiterkämpfen und sich im kommenden Winter für den Weltcup empfehlen. Jetzt hat er Gewissheit, denn am Pfingstmontag veröffentlichte der italienische Wintersportverband FISI die Kader für die kommende Saison.


Eines vorneweg: Skispringen ist in Italien eine Randsportart und dabei bleibt es auch. Nur acht Athleten stehen in der Nationalmannschaft – Männer und Frauen zusammengezählt. Das ist eine Offenbarung, doch zumindest der neue Trainer bringt gute Referenzen mit. David Jiroutek arbeitete zuletzt in Frankreich, war zuvor aber zwei Mal (2010 – 2014 und 2018 – 2020) tschechischer Cheftrainer. Zusammen mit Sebastian Colloredo soll er Insam, Giovanni Bresadola (er ist das größte Talent in Italien und bildet alleine den A-Kader) und Francesco Cecon weiterbringen.

Bei den Frauen bilden Jessica und Lara Malsiner den A-Kader der Nationalmannschaft. Die Schwestern aus Gröden werden von Colloredo (Cheftrainer) und Gabriele Zambelli trainiert. Mit Martina Ambrosi und Martina Zanitzer stehen zwei junge Talente im B-Kader.

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