
Anna Odine Stroem sicherte sich ihre zweite Goldmedaille bei diesen Spielen. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ
Stroem jubelt erneut – Malsiner verpasst Finaleinzug
Auch auf der Großschanze in Predazzo ging die Goldmedaille im Skispringen der Damen an die Norwegerin Anna Odine Stroem. Die Grödnerin Jessica Malsiner verpasste derweil die Endrunde der besten 30 knapp.
15. Februar 2026
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Stroem konnte nach ihrem Sieg beim Springen von der Normalschanze auch bei der Olympia-Premiere auf der Großschanze jubeln und setzte sich am Sonntagabend vor ihrer Landsfrau Eirin Maria Kvandal und der slowenischen Mitfavoritin Nika Prevc durch.
Nach dem ersten Sprung lag noch Kvandal in Führung, mit einem Satz von 132 Metern im entscheidenden zweiten Springen katapultierte sich Stroem schließlich an die Spitze. Prevc hatte sich nach dem ersten Durchgang noch mit Rang fünf begnügen müssen und schaffte es immerhin noch auf das Podium.
Annika Sieff landete auf Platz 13. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ
Die Fleimstaler Lokalmatadorin Annika Sieff landete als beste Azzurra auf dem 13. Platz, Martina Zanitzer folgte auf Rang 25. Nicht in der Finalrunde mit dabei war hingegen Jessica Malsiner. Die 23-Jährige aus St. Ulrich landete mit 113 Meter auf dem 32. Platz und verpasste so den entscheidenden Sprung der besten 30 knapp.
Aufgrund der Disqualifikation der US-Amerikanerin Annika Belshaw (29. nach Durchgang eins) im Finale wurde Malsiner schlussendlich als 31. gewertet. Bereits beim Springen von der Normalschanze hatte es die Grödnerin nicht in die Endrunde geschafft. Für die Skisprung-Damen sind die Olympischen Spiele 2026 damit zu Ende.
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