N Skispringen

Slowenien sicherte sich schlussendlich die Goldmedaille. © APA/afp / ODD ANDERSEN

Totales Chaos beim Mixed-Wettkampf

Am frühen Nachmittag fand das erste Mixed-Springen in der Geschichte der Olympischen Spiele statt. Der Wettbewerb wurde allerdings zu einer Lotterie, da gleich vier der zehn Nationen von einer Disqualifikation betroffen waren.

Das erste Mal in der Geschichte wurde ein Mixed-Wettkampf bei den Olympischen Spielen ausgetragen. Dieser Wettbewerb wird allerdings nicht nur deshalb in die Geschichte eingehen.


Insgesamt nahmen 10 Nationen am Wettkampf teil (Italien stellte keine Mannschaft). Nach dem ersten Durchgang schieden die letzten zwei Teams aus. Während das Ausscheiden von China keine Überraschung war, sorgte der verpasste zweite Durchgang Deutschlands für deutlich mehr Aufsehen. Grund für das Verpassen des Finals war nämlich nicht die sportliche Leistung, sondern eine Disqualifikation innerhalb der deutschen Mannschaft. Als ob das noch nicht genug wäre, wurden auch noch zwei weitere Athletinnen disqualifiziert. Betroffen waren neben Deutschland auch Österreich und Japan.

Wer denkt, dass der zweite Durchgang ohne Disqualifikation ausgetragen wurde, irrt sich. Abschließend wurde noch eine Springerin aus dem norwegischen Team disqualifiziert. Somit fielen gleich vier Teams, mit berechtigten Hoffnungen auf eine Medaille, weg. Dies sorgte im Umkehrschluss dafür, dass gleich zwei absolute Überraschungsmannschaften unter den ersten drei landeten. Hinter dem Topfavorit aus Slowenien (sie siegten souverän) holten die Russen Silber und Kanada Bronze.

Schlagwörter: Skispringen Olympia 2022

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