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Nikita Filippov (links) gewann als erster russischer Sportler bei diesen Winterspielen eine Medaille. © ANSA / ANNA SZILAGYI

O Skitouren

Nikita Filippov (links) gewann als erster russischer Sportler bei diesen Winterspielen eine Medaille. © ANSA / ANNA SZILAGYI

Debüt im Skibergsteigen – und ein Russe jubelt mit

Die ersten Olympiasieger im Skibergsteigen sind gekürt: Mit den Sprints der Männer und Frauen wurde am Donnerstag in Bormio der Anfang gemacht. Dabei gab es auch die erste Medaille für einen russischen Sportler bei diesen Spielen.

Als erster russischer Sportler hat Nikita Filippov eine Medaille bei den Olympischen Winterspielen 2026 geholt. Der 23-Jährige, der offiziell als „Individueller Neutraler Athlet“ (AIN) startet, belegte in der neuen Disziplin Skibergsteigen in Bormio den zweiten Platz hinter dem spanischen Sieger Oriol Cardona Coll.


Wegen des weiter andauernden Angriffskriegs in der Ukraine sind Nationalmannschaften aus Russland und Belarus nicht zugelassen. Sportler durften sich – abhängig von der Regelung des jeweiligen Weltverbandes – in bestimmten Sportarten qualifizieren, treten bei Olympia dann aber als neutrale Athleten an. Das bedeutet, dass sie ohne Flagge, Hymne und Dress in ihren Landesfarben mitmachen dürfen. Insgesamt 13 Athleten aus Russland und 7 aus Belarus waren vom Internationalen Olympischen Komitee zugelassen worden.

Olympia-Debüt für eine neue Sportart

Skibergsteigen hat den Ursprung im Skitourengehen. Die Athletinnen und Athleten laufen mit ihren Skiern einen Hang hoch. Um dabei nicht rückwärts zu rutschen, sind Felle unten an die Skiflächen gespannt. Für ein kurzes Stück müssen sie auch Treppen steigen, auf diesem Streckenabschnitt werden die Skier abgeschnallt. Oben angekommen werden die Felle an den Skiern entfernt und es geht eine kurze Abfahrt hinunter.

Zunächst waren die Frauen mit ihrem Finale dran: Die historisch erste Goldmedaille gewann Marianne Fatton aus der Schweiz. Silber ging an die Französin Emily Harrop, Dritte wurde Ana Alonso Rodriguez aus Spanien. Die Italienerin Giulia Murada wurde Fünfte. Angenommen wurde die Neuerung im olympischen Wettkampfprogramm gut. Die Stimmung auf der Tribüne und an der Piste war ausgelassen und spürbar.

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