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In zehn Tagen fällt der Startschuss zur "Marmotta Trophy" im Martelltal

Die "Marmotta Trophy" findet am 24. März statt

In eineinhalb Wochen, nämlich am 24. März 2013, findet im Martelltal die sechste Auflage der Marmotta Trophy statt. Der Skitouren-Wettkampf zählt heuer zum FISI-Italienpokal, zum Austria Skitour Cup sowie zur Rennserie Coppa delle Dolomiti.

Die Teilnehmer der Kategorien Herren Senior/Master an der "Marmotta Trophy" haben knapp 1.900 Höhenmeter und eine Strecke von 17,2 km bewältigen. Die Teilnehmer der Kategorien Damen Senior/Master und Herren Junior nehmen eine etwas reduzierte Strecke mit 1.418 Höhenmeter in Angriff. Die Kategorien Cadetti und Frauen Juniorgehen nur einmal die kurze Strecke (700 Höhenmeter).

Der Start erfolgt wie in den letzten Jahren beim Hotel Paradies auf ca. 2.088 Metern.Es folgt der erste Aufstieg über die Zufallhütte zum Aussichtspunkt „Klösterle“ (2.448m). Nach der ersten kurzen Abfahrt geht es entlang der imposanten Plimaschlucht relativ flach zur alten Staumauer „Bau“ (2.320m) hinauf. Hier befindet sich auch die Verpflegungsstation. Die alte Staumauer wurde in den Jahren 1891-93 zum Schutz vor den immer wiederkehrenden Ausbrüchen von Gletscherseen errichtet, welche zur damaligen Zeit das Martelltal verwüsteten. Heute haben sich die Gletscher bis weit ins Hochgebirge zurückgezogen und es droht von dieser Seite keine Gefahr mehr.

Die Athleten queren über das historische Bauwerk nach Osten und steigen dann in steilen Spitzkehren zum Beginn der spektakulären Tragepassage auf. Hier müssen die Skier auf den Rucksack und die gut 200m lange und bis zu 40 Gradsteile Rinne muss zu Fuß bewältigt werden. Am Ende der Tragepassage dürfen Frauen und Jugendkategorien abkürzen und in Richtung Ziel abfahren. Die Herren hingegen müssen weitere 250 Höhenmeter bis zum Joch unterhalb der Schranspitze (2.823m) aufsteigen. Dort ist der höchste Punkt der diesjährigen Marmotta Trophy erreicht und es beginnt die lange Abfahrt in Richtung Start/Zielgelände.

Nach einer kurzen Schleife im Zielgelände beginnt das Ganze wieder von neuem, die Teilnehmer müssen die zweite Runde in Angriff nehmen. Nach der Schlussabfahrt müssen dann kurz vor dem Ziel nochmals die Felle angelegt werden und die Ziellinie wird schließlich im Aufstieg durchquert.

Die Vorbereitungen fürs Rennen laufen auf Hochtouren. Am letzten Wochenende wurde die gesamte Strecke vollständig gespurt. Zurzeit herrschen im Martelltal optimale Bedingungen.

Autor: sportnews

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