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In gut einem Monat steigt im Martelltal wieder die Marmotta Trophy. © Marmotta Trophy

O Skitouren

In gut einem Monat steigt im Martelltal wieder die Marmotta Trophy. © Marmotta Trophy

Eine Marmotta Trophy mit olympischem Flair

Am morgigen Donnerstag findet in Bormio mit dem Sprint die Medaillenentscheidung im Skitourengehen bei den Olympischen Winterspielen 2026 Mailand Cortina statt. Die Trendsportart hat es damit auch erstmals ins Olympische Programm geschafft. Eines der bekanntesten Skitouren-Rennen der Welt findet vom Donnerstag, 19. bis Sonntag, 22. März in Martell statt und bietet ebenfalls Sprint-Spektakel: Die 18. Ausgabe der Marmotta Trophy, welche auch eine Etappe des ISMF Weltcups im Skibergsteigen ist.

Für das Skibergsteigen bzw. Skitourengehen ist es das große und lang ersehnte Debüt bei den Olympischen Winterspielen, noch nie gehörte es zum Programm unter den fünf Ringen. Dabei ist Skibergsteigen längst schon zum Trend geworden, auch in Südtirol, wo Tausende Wintersportlerinnen und Wintersportler an den Wochenenden Touren in den Bergen unternehmen.


Seine 18. Ausgabe feiert die Marmotta Trophy im März, sie gehört längst schon zu den Klassikern der Skitouren-Szene. Nun glänzt sie auch dank des Olympischen Flairs: „Natürlich ist das eine gute Sache. Auf die Aufnahme ins olympische Programm haben alle hingearbeitet. Wenn Italien auch noch eine Medaille machen würde, wäre die Aufmerksamkeit hierzulande noch größer, auch für uns“, weiß Georg Altstätter, der OK-Chef der Marmotta Trophy.

Er und sein Team sind schon fleißig im Einsatz, um die 18. Ausgabe der Marmotta Trophy vorzubereiten. „Wir sind auf einem guten Stand. Für die Mixed-Staffeln am Samstag, 21. März und die Sprints am Sonntag, 22. März steht beim Biathlonzentrum Grogg in Martell schon so gut wie alles bereit. Das Einzelrennen am Donnerstag, 19. März ist dann natürlich witterungsabhängig, dafür können die Vorbereitungen erst einige Wochen vor dem Wettkampfstart beginnen“, ergänzt Altstätter.

Das Programm steht schon lange

Das Programm ist auch längst schon ausgearbeitet. Am Donnerstag startet das Einzelrennen beim alten Hotel Paradiso am Marteller Talschluss. Die imposante Hotelruine ist auch das Ziel des Einzelrennens, wobei zuerst die Herren ihre „Tour“ mit rasanten Abfahrten und steilen Aufstiegen beginnen und dann die Damen. Am Freitag steht ein Ruhetag auf dem Programm, ehe am Samstag die Mixed-Staffeln ausgetragen werden, die neben den Sprints ebenfalls ins olympische Programm aufgenommen wurden. Bei der Marmotta Trophy wird am Sonntag „gesprintet“.

Die Mixed-Staffeln bestehen dabei aus je einem Mann und einer Frau, die abwechselnd die kurze Route neben dem Biathlonzentrum auf sich nehmen werden. Zuerst wird mit den Skiern aufgestiegen, dann werden die Skier auf den Rücken gebunden und zu Fuß weitergegangen, ehe eine Ski-Abfahrt mit einigen Toren zurück zum Start auf dem Programm steht. Dort wird dann abgeklatscht und das zweite Staffelmitglied ist an der Reihe. Die Sprints haben dieselbe Strecke zu bieten, dabei tretet aber jede Athletin und jeder Athlet nur für sich selbst an. Da hierbei keine weiten Strecken absolviert werden, können Zuschauerinnen und Zuschauer das Spektakel von der Biathlonarena in Martell aus verfolgen.

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