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Robert Antonioli gewann im Sprint-Rennen die Senior-Kategorie (Foto: newspower.it)

Marmotta Trophy in Martell von den Sprint-Rennen eingeleitet

Im Marteller Biathlonzentrum stand am Samstag das Sprint-Rennen der Marmotta Trophy auf dem Programm, das für den Italien-Cup gewertet wird und bei dem in der Kategorie Senior Robert Antonioli und Elena Nicolini, in der Kategorie Junior Nicolò Canclini und Giulia Murada und bei den Cadetti Alessandro Rossi und Samantha Bertolina als Sieger hervorgingen.

Robert Antonioli, der die beste Zeit in der Qualifikation erzielte, machte sofort den Eindruck in Spitzenform zu sein, und im Halbfinale hat er den Österreicher Innerhofer und den Italiener Boffelli verblassen zu lassen. Im zweiten Halbfinale ging hingegen der andere Österreicher Hermann sofort an die Spitze, Manfred Reichegger versuchte vergeblich aufzuschließen, musste sich jedoch mit dem zweiten Platz begnügen, mit Nicolini, der einen Platz aufholte und damit ins Finale zog. Das Finale, das letzte Rennen heute, war eine echte Antonioli-Show. Er hängte seine Konkurrenten sofort so weit ab, dass er sich den Sieg sicherte, behielt dann jedoch das Tempo bei und fuhr als erster über die Ziellinie. Hermann konnte nichts dagegen ausrichten und verneigte sich am Ende im wahrsten Sinne des Wortes vor dem dreifachen Weltmeister. Wenn zwei sich streiten…. freut sich der Dritte, und die dritte Stufe auf dem Podest ging an Federico Nicolini, der es schaffte sich an Reichegger zu hängen, der im Halbfinale noch etwas mehr zu versprechen schien.

Bei den Frauen schlug Elena Nicolini einen drohenden Ton an. Sie war die Erste bei den Qualifikationen und die Erste im Finale vor Giulia Compagnoni, die sich gegen die Deutsche Von Borstel durchsetzte, die die zweitbeste Zeit im Halbfinale errang.

Schön und spannend waren auch die Rennen der jungen Kategorien. Bei den Cadetti stieg die Spannung bei der Ankunft des ersten Halbfinales, mit Alberto Gontier aus dem Aostatal, der als erster auf der Zielgeraden erschien, auf den letzten Metern jedoch von Alessandro Rossi überholt wurde, der ihn „kalt stellte“ und mit Abstand zum Sieg fuhr. Im Finale gab es weitere spannende Momente. Rossi wollte den harten Zweikampf, Simone Antonioli antwortete darauf und verließ als Erster die Fellwechsel, im Finale jedoch startete Rossi den Turbo und errang den Sieg. Bei den Mädchen beherrschte Samantha Bertolina von den ersten Momenten an das Rennen, und keine Konkurrentin schafft es, ihr irgendwie den Rang streitig zu machen, so dass sie mühelos gegen Anna Folini und Sophie Pörnbacher gewann.

In der Kategorie Junior hatte Nicolò Canclini es eigentlich nicht erwartet, den Erfolg heimzutragen, aber mit jenem „Biss“, der ihn bei Wettkämpfen auszeichnet, schaffte er es, sich gegen Stefan Knopf aus Deutschland zu behaupten und gegen Magnini, der „nur“ Dritter wurde. Mit der Goldmedaille im Gepäck war Giulia Murada gerade erst von der WM zurückgekehrt, und die Müdigkeit schien sie zu übermannen, aber die Entschlossenheit der Spitzensportlerin zeigte sich in den harten Zweikämpfen, und schaffte es, sich mit einem neuen Sieg gegen Mara Martini und Melanie Ploner zu behaupten.

Autor: sportnews

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