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Auch beim Sprint Race wurde Spektakel geboten

Marmotta Trophy: Roux und Rottmoser gewinnen das Sprint Race

Am Sonntagmorgen wurde am Biathlonzentrum in Martell (Bozen - Italien) das Sprint Race des ISMF Weltcup ausgetragen. Das Organisationskomitee hatte eine sehr technische und schwierige Strecke eingerichtet, die die Sportler und vor allem aber auch die Zuschauer, die das gesamte Rennen vom Start- und Zielbereich verfolgen konnten, zufriedenstellte.

Als erste starteten die Juniorinnen. Nach den Qualifikationsphasen zogen Giulia Compagnoni, Alba De Silvestro, Laura Balet Caixach, Marianne Fatton, Lena Bonnel und Una Forchthammer ins Finale. Die Italienerin Giulia Compagnoni, die die Anstrengungen des Rennens vom Samstag nicht spürte, setzte sich sofort an die Spitze der Gruppe und auf dem ersten technischen Abschnitt, der zu Fuß mit den Skiern im Rucksack zu bewältigen war, hatte sie schon einen beruhigenden Vorsprung. Bei der Abfahrt beging Compagnoni keinen Fehler und fuhr mit einer Zeit von 4’00’’ über die Ziellinie. Mit 3’’ Abstand wurde die Schweizerin Marianne Fatton zweite, Platz drei ging an die Französin Lena Bonnel.


Thomas Corthay triumphiert bei den Junioren

Bei den Junioren standen im Finale Davide Magnini, Simon Bellabouvier, Thomas Corthay, Swann Juillaguet, Valentino Bacca und Pietro Canclini am Start. Magnini ging sofort in Führung, dicht gefolgt vom Franzosen Bellabouvier und von Corthay. Magnini blieb bis zum letzten Wechsel führend, dann nutzte Thomas Corthay einen Fehler Magninis aus, als dieser die Felle von en Skiern abzog und verließ den Platz als erster. Der Schweizer gab alles, bei der Abfahrt beging er keine Fehler und passierte die Ziellinie schließlich mit einer Zeit von 3’08’’. Magnini bestätigt den zweiten Platz mit nur zwei Sekunden Rückstand, Bellabouvier hingegen wurde mit 3’15’’ Rückstand Dritter.


Rottmoser gewinnt in 3’26“

Nach der Blumenzeremonie der Junioren ging die Kategorie Senior an den Start. Nach den Qualifikationen und den beiden Halbfinale zogen die beiden Deutschen Josef Rottmoser und Lautenbacher sowie Robert Antonioli, Yannick Ecoeur, Nadir Maguet und Marcel Marti ins Finale. In der letzten Runde ging Rottmoser sofort in Führung, dicht gefolgt von Weltmeister Robert Antonioli, der in Schwierigkeiten zu sein schien und zurückfiel. Rottmoser waren somit Lautenbacher und Ecoeur auf den Fersen. Auf der Tragepassage beschleunigt Robert Antonioli wie üblich und eroberte die zweite Position zurück. Beim letzten Wechsel verließ Rottmoser den Platz als erster mit einem kleinen Vorsprung, der ihm am Ende mit einer Zeit von 3’26’’ den Sieg sicherte. Antonioli bestätigt den zweiten Platz mit nur fünf Sekunden Abstand. Toni Lautenbacher wurde mit 3’37’’ Rückstand Dritter.


Laetitia Roux erneut eine Klasse für sich

Die Frauen haben nach den Qualifikationsphasen direkt das Halbfinale ausgetragen. Die beiden Rennen führten Elena Nicolini, Laetitia Roux, Emelie Forsberg, Malene Haukøy, Melanie Bernier und Martina Valmassoi ins Finale. Von Anfang an war sofort klar, dass der Sieg nur über die Französin Laetitia Roux führte. Um den zweiten Platz gab es einen harten sportlichen Wettkampf zwischen Emelie Forsberg und Elena Nicolini. Roux machte mit einer Zeit von 3’43’’ alles klar, gefolgt von der Italienerin Nicolini, die einen kühlen Kopf bewahrt und am Ende den Zweikampf gegen die Schwedin Forsberg für sich entscheiden konnte. Nicolini stand eine Zeit von 3’54’’ zu Buche, Forsberg benötigte hingegen 3’57’’.

In der Kategorie Espoir gewannen Nadir Maguet und Marta Garcia Farres.

Autor: sportnews

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