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Aaron March triumphierte in Cortina. © Miha Matavz Photography / Miha Matavz

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Aaron March triumphierte in Cortina. © Miha Matavz Photography / Miha Matavz

Aaron March in Gala-Form: Weltcupsieg in Cortina

Dieser Sieg schmeckt besonders süß: Aaron March hat am Samstag in Cortina für eine große Show gesorgt und alle hinter sich gelassen.

Aaron March ist wie der Wein: Je älter, desto besser. Mit 39 Jahren – und ausgerechnet in der Olympischen Saison – trumpft der Wahl-Völser ganz groß auf. Nach Platz 3 zum Auftakt in China setzte der ehemalige Gesamtweltcupsieger nun im Parallel-Riesentorlauf von Cortina d’Ampezzo einen drauf: In einem hochspannenden Rennen kurvte March zu seinem fünften Weltcupsieg! Der Jubel war beim zweifachen Familienvater im Ziel riesig.


Wie stark Italiens Snowboardteam ist, zeigt sich an einer Statistik: Alle bisherigen Rennen wurden von azurblauen Athleten gewonnen. Die beiden Parallel-Riesentorläufe in China gingen auf das Konto von Maurizio Bormolini und Mirko Felicetti, nun gewann mit March auch erstmals ein Südtiroler.

„Ich habe mich von Beginn an großartig gefühlt.“ Aaron March

„Hier zu gewinnen, bedeutet mir sehr viel. Unter Flutlicht zu fahren, ist immer eine tolle Sache, und ich habe mich von Beginn an großartig gefühlt“, sagte March, der bereits in der Qualifikation der Schnellste war. Und er betont: „In Cortina ist es enorm wichtig, Erfahrung zu haben.“ Das unterstreicht der Fakt, dass im Finale zwei absolute Routiniers standen. Auf der einen Seite der 39-jährige March, auf der anderen der 40-Jährige Benjamin Karl.

Die Corattis schrammen am Podest vorbei

Dritter wurde Maurizio Bormolini, der sich im kleinen Finale gegen Edwin Coratti durchsetzen konnte und somit einen weiteren Südtiroler Podestplatz verhinderte. Bormolini (er stand bislang in jedem Rennen auf dem Podest) war es auch, der im Viertelfinale knapp gegen Comebacker Roland Fischnaller die Oberhand behielt. Daniele Bagozza blieb im Achtelfinale hängen, während für Gabriel Messner, Tommy Rabanser, Marc Hofer und Fabian Lantschner in der Quali Schluss war.

Jasmin Coratti wurde Vierte. © Miha Matavz Photography / Miha Matavz

Jasmin Coratti wurde Vierte. © Miha Matavz Photography / Miha Matavz


Bei den Damen schrammte Jasmin Coratti, die jüngere Schwester von Edwin, als Vierte am Podest vorbei! Die 24-Jährige aus Langtaufers fuhr ein ganz starkes Rennen, schaltete auch die zweifache Weltmeisterin Julie Zogg aus, hatte im Halbfinale aber gegen die kanadische Sensationsfrau Kaylie Buck knapp das Nachsehen – genauso wie im kleinen Finale gegen die Tschechin Zuzana Maderova. Der Sieg ging an die Österreicherin Sabine Payer.

Parallel-Riesentorlauf in Cortina

Herren

Pos.NameLand
1.Aaron MarchITA/Völs
2.Benjamin KarlAUT
3.Maurizio BormoliniITA
4.Edwin CorattiITA/Langtaufers
5.Roland FischnallerITA/Coll in Villnöß
10.Daniele BagozzaITA/St. Ulrich


Damen

Pos.NameLand
1.Sabine PayerAUT
2.Kaylie BuckCAN
3.Zuzana MaderovaCZE
4.Jasmin CorattiITA/Langtaufers
5.Tsubaki MikiJPN

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