P Snowboard

Aaron March, Gabriel Messner, Daniele Bagozza und Nadya Ochner trainieren bereits in Carezza.

Am Karerpass ist alles angerichtet

Dem Weltcup-Klassiker der Snowboarder am Karerpass steht nichts mehr im Weg. Nach dem Auftakt in Bannoye (Russland) am vergangenen Wochenende zieht der Tross der weltbesten Brettl-Fahrer nun ins Skigebiet Carezza Dolomites weiter, wo am Donnerstag im Parallel-Riesentorlauf um die nächsten Weltcup-Punkte gefahren wird.

Im russischen Bannoye hatten am Samstag die Russin Sofiya Nadyrshina und der Südkoreaner Sangho Lee im Parallel-Riesentorlauf, sowie am Sonntag im Parallel-Slalom Julie Zogg aus der Schweiz und Routinier Andreas Prommegger (Österreich) triumphiert. Ob sich diese Topathleten auch auf der technisch höchst anspruchsvollen Pra-Di-Tori-Piste am Fuße des Latermars durchsetzen können? Auf alle Fälle ist die Favoritenliste lang und auch für eine Überraschung ist Carezza immer wieder gut.


Das Programm am Donnerstag, 16. Dezember lautet wie folgt: Ab 9 Uhr findet die Qualifikation statt, ehe es ab 13 Uhr in den Finalläufen für die besten 16 Damen und Herren um den Sprung auf das Podest geht. Direkt im Anschluss, ca. um 14.20 Uhr, findet im Zielraum die Preisverteilung statt.

Für die mittlerweile bereits 11. Ausgabe des Weltcups im Eggental sind die Athleten am Montag eingetroffen und haben am Dienstag auf der Paolina-Piste bereits trainiert. Die Schnee- und Pistenverhältnisse sind hervorragend, schließlich arbeitet man in Carezza bereits seit Wochen an den optimalen Voraussetzungen für eine spannende Weltcup-Episode. „Wir können es nicht mehr erwarten, dass es endlich losgeht. Im Vorjahr war der Weltcup das einzige Event, das wir durchziehen konnten. Umso motivierter sind wir heuer, dass wieder eine hoffentlich weitgehend normale Saison ansteht“, freut sich Andreas Obkircher, der Chef des Organisations-Komitees.

2G und Maskenpflicht für Zuschauer
Weil man am Donnerstag am Karerpass auch wieder Fans im Zielraum begrüßen darf, steigt die Vorfreude noch einmal um einiges mehr. „Wir freuen uns sehr auf die Fans. Es ist toll, dass Zuschauer kommen dürfen – das sorgt für eine ganz andere Stimmung“, ist Obkircher überzeugt. Für das Weltcup-Event wurden von der Südtiroler Landesregierung und dem Sanitätsbetrieb rund 75 Prozent der maximalen Auslastung genehmigt, für den Eintritt benötigen die Fans jedoch den sogenannten „Super Green Pass“, müssen also gegen das Coronavirus geimpft oder davon genesen sein. Außerdem gilt auf dem gesamten Zuschauergelände eine strikte Maskenpflicht.

Laut Obkircher steht einem großartigen Weltcup-Spektakel am Karerpass nichts mehr im Wege: „Für uns Organisatoren steckt immer ein großer Aufwand dahinter. Die Organisation läuft mittlerweile aber sehr gut ab. Wir haben ein eingespieltes Team, das super funktioniert.“ Damit auch die Zuschauer vor den Fernsehgeräten bestens versorgt sind, wird in Carezza ein Kamerateam mit neun High-Tech-Kameras vor Ort sein. Mehrere TV-Sender übertragen den Weltcup live.


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