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Daniele Bagozza muss für rund drei Wochen pausieren. © FIS/Miha Matavz

Bagozza im Verletzungspech: „Wusste sofort, was geschehen ist“

Daniele Bagozza hat in diesem Weltcup-Winter durch Beständigkeit bestochen. Jetzt muss der 25-Jährige verletzungsbedingt eine Pause einlegen.

Der Snowboard-Tross hält sich zurzeit im russischen Bannoye auf, wo am Samstag und Sonntag ein Parallel-Slalom und ein Parallel-Riesenslalom stattfinden. In besagtem Ort holten sich Bagozza & Co. den Feinschliff, um für das Rennwochenende gewappnet zu sein. Doch beim ersten Training geschah das Missgeschick, das den Grödner nun für rund drei Wochen außer Gefecht setzt.


„In einer Kurve habe ich die Hand in den Schnee gelegt und bin mit dieser in ein Tor geknallt“, erzählt der Mann aus St. Ulrich und fügt hinzu, dass dies eine ganz gewöhnliche Bewegung im Snowboard sei: „Ich wusste sofort, dass der Finger gebrochen ist. Das passiert mir bereits zum vierten Mal.“ Im Krankenhaus in Magnitogorsk wurde Bagozzas Vermutung bestätigt und ein Bruch des Ringfingers an der linken Hand diagnostiziert. „Es wäre ein Wunder gewesen, wenn meine Hand das heil überstanden hätte“, scherzt der Grödner.

Umgehend nach der Diagnose wurde die Heimreise organisiert, die er am Mittwoch antrat. Jetzt muss Bagozza voraussichtlich drei Wochen pausieren, bis er sich für die am 1. März beginnende Weltmeisterschaft in Rogla in Form bringen kann – vorausgesetzt er wird dafür nominiert. Angesichts seines bisherigen Saisonverlaufs ist jedoch fest davon auszugehen. „Weil die Verletzung nicht neu ist, weiß ich, wie ich vorgehen muss.“ sagt Bagozza. Er kenne die nächsten Schritte und sei überzeugt, dass er von diesem Bruch anschließend nichts mehr spüren werde.

Autor: leo

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