
Der junge Bulgare Tervel Zamfirov fuhr in Bansko zum Heimsieg. © ANSA / GIAN EHRENZELLER
Bulgarische Heim-Festspiele in Bansko
Gleich zwei Bulgaren stehen im Parallel-Riesentorlauf in Bansko auf dem Podest. Ja, richtig gehört! Der Snowboard-Wettkampf am Sonntag wurde zu einem Heimspektakel für die Osteuropäer.
18. Januar 2026
Von: cst
Dass zwei bulgarische Snowboarder in einem Weltcuprennen auf dem Podest stehen, ist eine echte Rarität. Vor allem wenn man bedenkt, dass die beiden Athleten satte 15 Jahre Altersunterschied trennen. Am Sonntag schrieb der Sport beim Heimrennen der beiden diese wunderschöne Geschichte.
Tervel Zamfirov konnte es kaum fassen, als er im Finale des Parallel-Riesentorlaufs in Bansko als Erster über die Ziellinie fuhr. Der 20-Jährige hatte soeben Fabian Obmann (AUT) bezwungen und damit sein Heimrennen gewonnen. Auf Rang 3 landete mit Radolav Yankov ein weiterer Lokalmatador. Der 35-Jährige konnte den Deutschen Yannik Angenend im kleinen Finale bezwingen.
Coratti bester Südtiroler
Für die Südtiroler war spätestens im Achtelfinale Endstation. Als einziger Azzurro schaffte es Maurizio Bormolini (5.) in das Viertelfinale. Edwin Coratti (9.), Aaron March (12.) und Tommy Rabanser (14.) mussten sich allesamt in der Runde der besten 16 Snowboarder geschlagen geben. Trotzdem: Vor allem der 18-jährige Rabanser dürfte nicht unzufrieden sein. Roland Fischnaller, Daniele Bagozza & Co. waren bereits in der Qualifikation gescheitert.Caffont gewinnt Frauen-Rennen
Bei den Frauen gab es für die Azzurri mehr zum Feiern. Elisa Caffont konnte die Japanerin Miki Tsubaki im Finale bezwingen und sich den Sieg sichern. Lucia Dalmasso kämpfte um Rang 3, zog gegen die Deutsche Ramona Hofmeister aber den Kürzeren. Jasmin Coratti wurde 11., nachdem die Vinschgerin im Achtelfinale ausgeschieden war.Profil bearbeiten
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