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Shaun White ließ seinen Emotionen freien Lauf. © ANSA / DAN HIMBRECHTS

Das emotionale Ende einer ganz großen Karriere

Snowboard-Superstar Shaun White hat bei den Olympischen Winterspielen von Peking im letzten Wettkampf seiner ruhmreichen Karriere eine Medaille knapp verfehlt.

Der 35 Jahre alte Amerikaner kam im Halfpipe-Finale am Freitag mit 85,00 Punkten auf den vierten Rang und blieb nach insgesamt dreimal Olympia-Gold ohne weiteres Edelmetall. White stürzte im dritten und letzten Lauf, ihm fehlten 2,25 Zähler auf den Schweizer Jan Scherrer auf dem Bronze-Rang.


„Es war super emotional“, sagte White. „Ich wollte eigentlich nicht weinen. Ich bin auch nicht traurig wegen des Resultats. So ist Snowboarden, das kann passieren.“

White ist eine Legende
Der Japaner Ayumu Hirano (96,00 Punkte) folgte dank einer herausragenden Leistung mit höchster Schwierigkeit im letzten Lauf auf White als Olympiasieger. Silber gewann der Australier Scotty James mit 92,50 Punkten.

White hatte in der vergangenen Woche in Peking angekündigt, seine Erfolgskarriere nach diesen Spielen beenden zu wollen. „Das wird mein letzter Wettkampf sein“, sagte der Kalifornier. Die Snowboard-Legende hat diesen Sport geprägt wie kein anderer. Bei den Spielen 2006, 2010 und 2018 holte White in der Halfpipe Gold, 2014 wurde er Vierter.

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